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Citroen DS4 THP 200 Sport Chic - im Test | 27.01.2012

Unpeinlich unkonventionell

Die Ausstattung „Sport Chic“ trifft den Nagel auf den Kopf, denn der Citroen DS4 ist sportlich und chic. Wir testen, was er sonst noch kann.

Georg.Koman@motorline.cc

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Citroen ist mit seinen aktuellen Modellen sozusagen wieder in seiner Mitte angekommen. Modernste Technik, verpackt in unkonventionelles, aber ganz und gar unpeinliches Design.

Ein paar Gags schüttelt man auch aus dem Ärmel, etwa die wählbare Instrumentenfarbe (z.B.: „Blue Flame“) oder verschiedene Sounds für Blinker und Gurtwarner. Kindisch? Wieso? Es tut ja keinem weh. Wer es nicht mag, bleibt bei der braven Werkseinstellung.

Besonders auffällig ist die „DS“-Serie - in namentlicher Anlehnung an das berühmte Modell der 1950er bis 70er-Jahre -, mit den Modellen DS3, DS4 und DS5. Klar, dass jene technisch auf den Standardmodellen C3, C4 und C5 aufbauen, aber noch mehr designerischen Spielraum erlauben und beim Thema Praxiswert nicht unbedingt vorn dabei sein müssen.

Der von uns gewählte DS4 mit dem starken 200-PS-Benziner bietet dann auch deutlich weniger Bein- und Ellbogenraum im Fond (eine Zeitlang hält man es als Erwachsener aber schon aus) und einen mit 385 Liter um 23 Liter geschrumpften Laderaum gegenüber dem C4.

Eine Erweiterung auf 1.021 Liter ist möglich, allerdings bilden die umgelegten Fondlehnen eine markante Stufe und die Ladekante geriet ebenfalls hoch.

Eine Art Viertür-Coupé

Egal, Familienauto ist er eben keines, sondern eine Art Viertür-Coupé. Das erkennt man auch daran, dass die Griffe der Fondtüren in der C-Säule versteckt wurden, und die hinteren Seitenscheiben nicht versenkbar sind, was bei einem Viertürer trotz allem seltsam anmutet.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist in diesem Zusammenhang auch das spitze Zulaufen des hinteren Türrahmens. Bei eiligem Ausstieg kann selbiger sich Ungeübten schon einmal in die Magengrube bohren.

Mit einer Länge von 4,27 Metern baut der DS4 um sechs Zentimeter kürzer als der C4, dafür ist er um zwei Zentimeter breiter und vier Zentimeter höher, was ihm eine gedrungenere Statur verleiht.

So steht er optisch um ein Stück hochbeiniger da, was einen Schuss SUV-Flair plus eine leicht erhöhte Sitzposition bringt. Der Bodenfreiheitsgewinn ist mit einem Zentimeter gegenüber dem C4 allerdings bescheiden.

Fünf Motorisierungen zur Auswahl

Neben dem 200-PS-Kraftpaket ist der DS4 auch mit 120 und 163-Benziner-PS sowie mit 112 und 163 PS starken Dieselmotoren zu haben. Der schwächere Diesel auf Wunsch mit dem gewöhnungsbedürftigen, automatisierten Schaltgetriebe EGS6 zu haben, der 163 PS starke Benziner ist ab dem Modelljahrgang 2012 mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe zu haben.

Die Ausstattungslinien heißen „Chic“, „So Chic“ und „Sport Chic“. Greift man zum 200 THP, erspart man sich insofern die Qual der Wahl, als es ihn nur in der Topversion „Sport Chic“ gibt.

Diese ist ausnehmend großzügig und enthält unter anderem sechs Airbags, Lederpolsterung und -lenkrad, Klimaautomatik, Toter-Winkel-Assistent, Reifendrucksensor, Einparkhilfe vorne und hinten samt Parklückendetektor, beheizbare Spiegel, 230-Volt-Steckdose, Bluetooth plus USB-Anschluss, Massagesitze und 18-Zoll-Räder.

Alles über Fahreigenschaften, Verbrauch und Preis des DS4 THP 200 erfahren Sie in Teil 2 - nach einem Klick auf diesen Link!

Weitere Testdetails:

Ausstattung, Technik & Preise

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