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Mini Roadster - schon gefahren | 03.02.2012

Road Star

Das MINIversum scheint komplett. Neben 4-Sitzer, Kombi, SUV und 2-Sitzer gesellt sich jetzt der Roadster hinzu. Der Motorline-Vorabtest!

Rainer.Behounek@motorline.cc

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Die sechste Variante – neben den oben erwähnten kommt natürlich noch das viersitzige Cabrio hinzu – bietet vor allem ein wenig weniger. Wie im Coupé lässt auch der Roadster nur zwei Insassen zu. Bietet das Coupé noch 280 Liter Kofferraumvolumen so muss das abgeleitete Cabrio nur noch mit 240 Litern auskommen.

Das war er eigentlich auch schon, der Minuspunkt. Mehr kommen nicht mehr. Hat man sich mal abgefunden, dass man den Fahrspaß lediglich mit einer möglichen Person teilen kann, dann wird’s so richtig spaßig.

Back to Spaß

Der Roadster, wie auch das Coupé, heben die Marke Mini standesgemäß ins neue Jahrzehnt. Der alte Mini ist schon längst passé, was blieb ist der pure Fahrspaß – und den brachte die seit 2001 zur BMW Group gehörende Marke stets rüber.

Mit dem Countryman flachte der Fahrspaß etwas ab – mit den beiden neuen Modellen ist er wieder da und mehr noch, besser als zuvor.

Der Roadster fühlt sich noch eine Spur härter an, als die Vorgänger. Der Motor hängt perfekt am Gas und die 184 PS im von uns getesteten Cooper S schieben den 2-Sitzer in sieben Sekunden auf 100, würde niemand hinsehen, dann hört der Vortrieb erst bei 212 km/h auf.

Die Kurven werden zur Lieblingsspielwiese. Gerade aus fahren kann jeder aber Kurven fährt niemand so wie der Mini Roadster. Dank präziser Lenkung, genug Leistung und knappen Abmessungen ist der stets kontrollier- und spürbar.

Leistung ausreichend vorhanden

Apropos Leistung, beim Roadster – wie beim Coupé auch – gibt es vier Motorisierungen: 122 PS im Cooper, 143 PS im Roadster SD, 184 PS im Cooper S und 211 PS im Cooper Works. Niemand der Teilnehmer braucht von Null auf 100 länger als 9,5 Sekunden, da verdeutlicht die sportliche Auslegung der Modellreihe, mehr noch, es zeigt den Spaßcharakter des Roadster.

Zusammen mit dem „Fetzendachl“, dass sich manuell oder auf Wunsch semi-automatisch (700 Euro netto) öffnen lässt, ist das Freiheitsgefühl auch schon da.

Beim Faltdach fiel uns vor allem im Winter auf, wie streng es nach hinten zu bekommen ist. Unser Testwagen hatte das manuelle Faltdach, beim semi-automatischen wird ebenfalls vorne entriegelt, nur gleitet es dann automatisch zurück und in die Verankerung. Manuell bekam man es wie erwähnt schwer nach hinten und musste dann aussteigen, um es in die Verankerung zu drücken.

Man versicherte uns, dass das bei wärmeren Temperaturen kein Problem sei, da ginge das Dach leichter zurück und schnappe sofort ein – wir konnten uns im Warmen auf der Vienna Autoshow davon überzeugen – beim Test hatte es minus zehn Grad.

Ist der Roadster einmal offen (und bei minus zehn Grad ist er es nicht lange), dann würde man am liebsten gleich runter ans Meer fahren. Um die Sicherheit braucht man sich dabei keine Sorgen machen, Edelstahlüberrollbügel, verstärkte Karosserie und eine verstärkte A-Säule tragen neben den Airbags und den Regelsystemen dazu bei.

Lifestylespaß kostet

Wo beginnt der Spaß? Beim Mini Roadster Cooper mit 122 PS und 23.390 Euro. Der Diesel mit 143 PS startet bei 28.790 Euro, der Cooper S bei 27.990 Euro und der Cooper Works bei 35.490 Euro.

Ein Spaßauto der Roadster. Einmal in den Sitzen lässt er einen nicht mehr los. Wer das typische Interieur mag und vorwiegend zu zweit und gerne offen durch die Lande fährt, hat damit seine helle Freude.

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