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Weltpremiere für den Ferrari FF

Alleskönner aus Maranello

Die Fachwelt staunt, die Ferraristi sind aus dem Häuschen: Die Scuderia zeigt in Genf mit dem FF ein Zwölfzylinder-Geschoß mit 660 PS, Allrad & großem Kofferraum.

Stefan.Schmudermaier@motorline.cc

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Vor Wochen sind bereits Erlkönig-Fotos des Ferrari FF aufgetaucht, damals dachten viele bei dem eigenartig anmutenden Buckel im Heckbereich an einen Tarnungs-Gag. Doch der Buckel blieb bis zuletzt, langsam sickerte durch, dass Ferrari einen Shooting-Brake präsentiert.

Nun ist es so weit, die ersten offiziellen Bilder des FF - FF steht übrigens für Ferrari Four, vier Sitze und vier angetriebene Räder - liegen vor. Für Ferrari-Traditionalisten bleibt mit diesem Modell kein Stein auf dem anderen. Gut, zwölf Zylinder und 660 PS sind eine starke Ansage, überraschen einen Ferraristi aber nicht wirklich.

Das Design schafft das aber mit Leichtigkeit, zu diesem mutigen Boliden kann man Pininfarina einfach nur gratulieren. Dank der Linienführung findet sich in der Presseaussendung von Ferrari Ungewöhnliches, die Angabe des Kofferraumvolumens.

Der Viersitzer schluckt stolze 450 Liter Gepäck, das ist das Niveau ausgewachsener Mittelklasse-Limousinen! Und wem das noch nicht reicht, der kann das Stauvolumen durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf 800 Liter erweitern.

Dafür, dass die 660 PS auch bestmöglich auf die Straße gelangen, sorgt eine weitere Weltpremiere. Erstmals ist ein Ferrari mit Allradantrieb ausgerüstet. In Verbindung mit einem Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt der FF in 3,7 Sekunden auf Tempo 100 km/h, die Spitze liegt bei 335 km/h.

Auf dem Genfer Automobilsalon feiert der Ferrari FF seine Weltpremiere und man muss kein Prophet sein, dass dieser Bolide eines der großen Messehighlights sein wird.

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