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Mit dem Skoda Yeti auf Österreich-Rundreise

3. Station: Bregenz

Von Innsbruck führt uns die Reise über den Arlberg-Pass nach Bregenz, dort gibt's statt Posing auf der Seefestspielbühne eine Familienvorstellung vor dem Rummelplatz.

Fotogalerie: Der Skoda Yeti in Bregenz

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Erlebt haben wir mit dem Yeti bereits so einiges, in den zwei bisher besuchten Landeshauptstädten Salzburg und Innsbruck. Die dritte Station unserer Österreich-Tournee ist zugleich die westlichste, Bregenz.

Die Anreise verlief ohne Zwischenfälle, zunächst wieder brav den IG-Luft 100er auf der Inntalautobahn eingehalten, hatten wir dann die Wahl obendrüber oder untendurch. Richtig, die Rede ist vom Arlberg. Und natürlich haben wir uns für die erste Variante entschieden, schließlich gefällt’s dem Yeti oben auf den Bergen besser als unten drin in den Bergen.

Und wir wurden nicht enttäuscht, selbst bei bis zu 13 Prozent Steigung ging dem Yeti nicht die Luft aus, bis auf knapp 1.800 Meter Seehöhe ging’s hinauf. Die zahlreichen Kurven haben richtig Spaß gemacht, wenngleich der im Luft-100er herausgefahrene Spritsparvorteil dadurch wieder beim Teufel war…

Wie auch immer, im Geiste sahen wir den Yeti schon vor der Seefestspiele Bühne stehen, das perfekte Motiv in Bregenz. Allerdings wussten wir nach unseren Erlebnissen in Innsbruck, dass das kein leichtes Unterfangen werden würde.

Machen wir es kurz: Das Festspielbüro hat uns an die Bezirkshauptmannschaft verwiesen, dort wurde wir zur Landespolizei weiterverbunden, die uns weiter in die Stadtpolizei verbunden hat. Wir haben daraufhin einen Lokalaugenschein gemacht, der Portier hat uns mit dem Büro des Bürgermeisters verbunden, wo man uns wiederum an den Kommunikationschef der Festspiele verwiesen hat. Und endlich gab’s eine klare Antwort: Nein, geht aus urheberrechtlichen Gründen nicht…

Somit endet nicht nur die Liebesgeschichte der äthiopischen Prinzessin Aïda zum ägyptischen Feldherrn Radames unglücklich, auch dem von Paul Brown in Szene gesetzten Bühnenbild und dem von Skoda-Chefdesigner Jozef Kaban entworfenen Yeti ist wohl keine gemeinsame Zukunft beschieden.

Wir haben den Yeti dann kurzerhand vor einem Rummelplatz abgelichtet und irgendwie passt der pfiffige Tscheche ja auch besser zu spaßigen Geräten wir Riesenrad, Karussell und Autodrom als zu einer zumeist ernsten Oper. Prompt werden wir dort auch von einer jungen Familie auf unseren automobilen Begleiter angesprochen.

Man habe schon vom Yeti gehört, sei ob der kompakten Abmessungen aber skeptisch, ob der Skoda auch familientauglich ist. Wir überzeugen die Jungfamilie schnell von den Vorzügen: Sind die längs verschiebbaren Rücksitze ganz hinten, bleiben 405 Liter Kofferraumvolumen übrig; schiebt man sie nach vorne, sind es 510 Liter.

Wer die Rücksitze umklappt, schafft Raum für 1.580 Liter, entfernt man die zweite Sitzreihe komplett, sind es sogar 1.760 Liter. Und wer gerne zu viert kommod unterwegs ist, der nimmt nur den hinteren Mittelsitz raus und verschiebt die beiden äußeren ein Stück weit nach innen.

Eine Familie mit zwei Kindern kommt mit dem Yeti somit locker über die Runden. Campingfreunden oder Anhängern von Anhängern sei gesagt, dass dem Yeti je nach Motorisierung bis zu zwei Tonnen Anhänglast anvertraut werden können. Der Arlbergpass ist dann allerdings tabu, der darf mit Wohnwagen nicht befahren werden.

Während wir uns auf den Weg zur nächsten Station nach Klagenfurt machen und vorher noch einen Abstecher zum Bodensee und auf den Pfänder machen, ereilt uns über die empfehlenswerte Bluetooth-Freisprecheinrichtung ein Anruf des Skoda-Importeurs: Ob es vielleicht möglich wäre darauf hinzuweisen, dass ab sofort auch der 122 PS starke TSI Turbobenziner für den Yeti zu haben und der 140-PS-TDI nun auch mit DSG-Doppelkupplungsgetriebe verfügbar ist?

Mal sehen, vielleicht können wir das ja irgendwann mal einbauen… ;-)

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