Autowelt

Inhalt

Weltpremiere in Detroit: Alfa 4C Spider

Im Spinnennetz

Der offene Alfa Romeo 4C ist auf der Detroiter Auto Show zum ersten Mal in der Serienversion zu sehen. Markteinführung im Somnmer 2015.

Der offene Mittelmotor-Sportler Alfa Romeo 4C Spider - sein Stoffverdeck lässt sich auf Wunsch durch ein Kohlefaser-Hardtop abdecken - beschleunigt aus dem Stand auf Tempo 100 in 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 258 km/h.

Bei der Entwicklung des Monocoque für den Spider orientierten sich die Ingenieure an der Formel 1. Das so genannte Pre-Preg-Verfahren (für „preimpregnated fibres“, vorimprägnierte Fasern) gestattet es, die Laufrichtung der Kohlefasermatten genauso anzuordnen, dass die jeweilige Belastung optimal aufgenommen wird. Dadurch gewährleistet die Kohlefaser ein Verhältnis aus Festigkeit und Gewicht, das mit keinem anderen Material darstellbar ist.

Obwohl Kohlefaser nur etwa 15 Prozent des Gewichtes von Stahl auf die Waage bringt, ist es drei Mal belastungsfähiger. Das gesamte Monocoque wiegt nur 107 Kilogramm. Die tragende Struktur wird durch aus Aluminium gefertigte Hilfsrahmen an Front und Heck sowie für den Motor ergänzt – auch dies eine aus dem Motorsport adaptierte Technologie.

Dank des Kohlefaser-Monocoque fallen die strukturellen Unterschiede zwischen 4C und 4C Spider deutlich geringer aus, als bei vergleichbaren offenen Fahrzeugen und den als Basis dienenden Coupés.

Dazu trägt unter anderem der Windschutzscheibenrahmen aus Kohlefaser bei, der mit dem Monocoque verschraubt ist. Er sorgt zusammen mit dem aus Aluminium gefertigten Überrollbügel hinter dem Cockpit, der außerdem die Befestigungspunkte für die Motorhaube stellt, für einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt. Ein zusätzlicher Querträger im Motorraum erhöht die Torsionssteifigkeit der Karosserie noch weiter.

Eine weitere Gewichtsreduzierung erreichten die Ingenieure durch die Verwendung von zehn Prozent dünnerem Glas. Windschutzscheibe und Seitenscheiben sind so etwa 15 Prozent leichter. Und schließlich verkörpern auch die Sitze Leichtbau-Technologie, ihre Rahmen sind aus Kohlefaser und glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt.

Der 4C Spider wird von einem Vierzylinder-Turbomotor mit Benzin-Direkteinspritzung angetrieben, der aus einem für Alfa Romeo traditionsreichen Hubraum von 1.750 Kubikzentimeter 177 kW (240 PS) produziert. Dies entspricht einer spezifischen Leistung von 137 PS pro Liter Hubraum.

Drucken
DIE BESTEN BILDER DIE BESTEN BILDER Detroit: Ford Mustang Shelby GT350-R Detroit: Ford Mustang Shelby GT350-R

Ähnliche Themen:

10.01.2017
Speerspitze

Lange Schnauze, elegantes Fließheck und vier Türen: Der Kia Stinger rollt zur Detroit Auto Show als klassische Grand-Turismo-Limousine.

20.12.2016
Draufgabe

Facelift für den Lamborghini Aventador: Als "S" mit mehr Leistung, Feinschliff am Bug und hinteren Radhäusern, die an den Countach erinnern.

20.12.2015
BMW setzt auf PS

Sportlicher Jahresauftakt: BMW zeigt auf der Detroit Auto Show im Jänner 2016 erstmals die beiden neuen Sport-Modelle M2 und X4 M40i.

Weltpremiere in Detroit: Alfa 4C Spider

GP von Aserbaidschan Bottas im 3. Training an der Spitze

Im letzten freien Training vor dem Qualifying in Baku war Valtteri Bottas schneller als Räikkönen und Hamilton; Vettel mit Defekt.

Motorrad-WM: Assen Erster Saisonsieg für Valentino Rossi

Valentino Rossi behielt bei einsetzendem Regen die Nerven und holte in den Niederlanden seinen ersten MotoGP-Sieg der Saison 2017.

Kräftiger Landmann Mini Cooper SD ALL4 Countryman - im Test

Der Countryman ist der Maxi unter den Minis. Wie erwachsen der größte Mini in neuer Generation geworden ist, testen wir anhand des 190-PS-Diesels.

DRM: Stemweder Berg Kreim gelingt Hattrick in Stemwede

Fabian Kreim gelingt dritter Sieg in Folge, René Mandel verteidigt DRM-Führung, Chris Brugger mit Platz vier knapp am Podium vorbei.