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Detroit Auto Show: Subaru WRX STI Subaru WRX STI 2017

Nachgeschärft

Götterdämmerung für Fans der japanischen Allrad-Fahrmaschine: Subaru verpasst dem Allrad-Sportgerät WRX STI eine Frischzellen-Kur.

mid/ts

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Mit einigen optischen Retuschen, modernem Lichtsystem und optimiertem Fahrwerk frischt Subaru seine Sportlimousinen WRX und WRX STI auf.

Außerdem soll es in der bis zu 309 PS starken Allrad-Legende dank besserer Dämmung - durch dickere Seitenscheiben, überarbeitete Türdichtungen und eine modifizierte Windschutzscheibe - nun ruhiger zu gehen.

Das Fauchen des Vierzylinder-Turboboxers unter der Haube mit traditioneller Lufthutze wird dennoch deutlich hörbar sein. Der 2018er-Jahrgang des Kult-Sportlers feiert auf der North American International Auto Show (NAIAS) vom 8. bis 22. Januar 2017 in Detroit Premiere.

Die Frontpartie des WRX soll durch einen überarbeiteten Kühlergrill und größere Lufteinlässe nochmals aggressiver wirken. Das Gegenstück zum vergrößerten Schlund am Heck bildet beim Top-Modell STI traditionell der Flügel auf dem Kofferraum-Deckel.

Doch auch technisch gibt es Neues. Die LED-Scheinwerfer sind ab dem kommenden Modelljahr mit einem Kurvenlicht ausgestattet. Das Mittendifferenzial mit begrenztem Schlupf zur variablen Verteilung des Antriebsmoments auf die Vorder- und Hinterachse nutzt künftig eine elektronische Steuerung anstelle der mechanischen und elektronischen Kombination, wodurch sich das Ansprechverhalten verbessern soll.

Darüber hinaus spendieren die Japaner dem WRX STI ein neues Hochleistungs-Bremssystem von Brembo mit größeren Bremsscheiben, gelb lackierten Bremssätteln und einer stärkeren 6-Kolben-Monoblock-Zange vorn sowie einer 2-Kolben-Zange hinten.

Im Innenraum herrscht weitgehend das gewohnte Bild, Subaru hat nach eigenen Angaben aber bei der Materialwahl aufgerüstet. Elektrisch einstellbare Recaro-Sportsitze halten Fahrer und Beifahrer fest im Griff und neu ist die jüngste Generation des Infotainment-Systems Subaru Starlink an Bord.

Und für Sicherheit sorgt das "Eyesight"-System, das verschiedene Assistenzsysteme kombiniert. Die Warnungen liefert ein Head-up-Display nun direkt ins natürliche Blickfeld des Fahrers. Beim Antrieb setzt der Hersteller indes auf Bewährtes.

Die beiden Vierzylinder-Boxermotoren leisten im WRX bei 2,0 Liter Hubraum 200 kW/272 PS, den WRX STI befeuert ein 2,5-Liter-Turbo mit neuerdings 227 kW/309 PS (US-Version). Daran gab es bisher auch nichts auszusetzen.

Den schwächeren WRX (Bild links) will Subaru einmal mehr nicht in Europa anbieten. Und so "müssen" Freunde der Baureihe mit Abneigung für Grauimporteure weiterhin zum Topmodell WRX STI greifen, das voraussichtlich im Spätsommer auf den europäischen Markt kommen wird. Genaue Spezifikationen und Preise nennt Subaru noch nicht.

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