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Jolyon Palmer bleibt 2017 bei Renault

Das Renault-Werksteam hat Jolyon Palmer als zweiten Fahrer neben Nico Hülkenberg bestätigt – Kevin Magnussen bei Haas im Gespräch.

Jolyon Palmer behält seinen Sitz bei Renault, der Rennstall hat am Mittwoch den Vertrag des Briten für 2017 bestätigt. Mit seinen zuletzt besseren Leistungen hat er Teamchef Frederic Vasseur überzeugt. "Da ich schon seit 2015 mit Enstone zusammenarbeite, schätze ich die Entwicklung an der Infrastruktur in diesem Jahr. Das bedeutet, dass ich die Vorfreude des Teams auf die Saison 2017 und auf das neue Auto teile. Für mich hat dieses Jahr in der Formel-1-W; eine steile Lernkurve bedeutet, und ich weiß, dass ich bessere Ergebnisse denn je liefere", ist der 25jährige Ex-GP2-Meister überzeugt.

Jerome Stoll, Chef von Renault Sport Racing, fügte hinzu: "Jolyon hat uns seinen Hunger darauf, sich mit uns weiterzuentwickeln, unter Beweis gestellt. Wir sind von seinen zuletzt immer stärkeren Leistungen sehr beindruckt. Ich glaube, dass Nico [Hülkenberg; Anm.] Jolyon zu noch größeren Erfolgen treiben wird." Renault hätte wohl gerne Esteban Ocon, den früheren "Entwicklungsfahrer" des Teams, an Bord geholt, doch dieser gilt nunmehr als Favorit auf die Nachfolge von Hülkenberg bei Force India. Somit war Palmer die logische Wahl, um zumindest etwas Kontinuität ins zweite Jahr nach der Rückkehr als Werksteam mitzunehmen.

Indes hat die Ehe zwischen Kevin Magnussen und Renault nur eine Saison lang gehalten, er bleibt der Formel-1-WM jedoch angeblich erhalten: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat der Däne einen Zweijahresvertrag bei Haas unterschrieben und soll dort Esteban Gutiérrez ersetzen. Für den 24jährigen wäre es der dritte Arbeitgeber in drei Jahren: Nachdem er 2015 bei McLaren noch die Ersatzbank drücken musste, wechselte er zur Formel-1-Saison 2016 ins Renault-Team. Nun trennen sich die Wege nach nur einem Jahr.

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