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Mercedes verwendet neueste Ausbaustufe

Keine Zuverlässigkeitsbedenken: Die Silberpfeile und Kunden können in Australien mit einer PS-stärkeren Ausbaustufe anrücken - Dann auch volle Leistungsfreigabe?

Die Mercedes-Werksmannschaft sowie die Motorenkunden Williams und Force India könnten zum Formel-1-Saisonauftakt in Melbourne am kommenden Wochenende auf die zweite Ausbaustufe des neuen Antriebsstranges setzen. Wie Autosport erfahren haben will, sollen die mutmaßlich PS-stärkeren V6-Hybridaggregate in allen sechs Boliden eingesetzt werden. Zuverlässigkeitsbedenken, die sich um ein Problem mit der Kurbelwelle drehten, sind dem Artikel zufolge ausgeräumt worden.

Angeblich waren Lewis Hamilton und Valtteri Bottas in ihren Silberpfeilen bereits bei den Testfahrten in Barcelona mit der neuesten Version des Antriebs unterwegs - aber mit einer deutlich zurückgeschraubten Leistungsfreigabe, was den Rückstand zu den Bestzeiten des Ferrari-Teams erklären würde. Da der Brite und der Finne auf dem Circuit de Catalunya dennoch für die höchsten Topspeeds beider Wochen sorgten, ließ sich erahnen, welche Power im Mercedes schlummerte.

Obwohl die Tokenregelung zur Antriebsentwicklung im vergangenen Winter gefallen ist und es kein Homologationsdatum mehr gibt, wäre es für Mercedes, Williams und Force India mit einem Nachteil verbunden, mit der Einführung der zweiten Ausbaustufe des 2017er-Hybrides zu warten. Die Beschränkung der Komponentenanzahl gilt weiterhin. Heißt: Wollen die Silberpfeile etwa ein Update der Systeme zur Rückgewinnung von Bremsenergie einsetzen, müssen sie eine neue MGU-K aktivieren.

Geschieht das zum vierten Mal innerhalb einer Saison, hagelt es eine Strafversetzung. Gerade, wenn Defekte die Einsatzpläne zusätzlich strapazieren, kann es wie bei Hamilton in der Saison 2016 teuer werden - oder man leistet sich mehrere Rennen lang einen Powernachteil gegenüber der Konkurrenz, um im Rhythmus zu bleiben und die Laufleistung der Bauteile gering zu halten.

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