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De Villota lebensgefährlich verletzt

Der erste Einsatz von Marussia-Testpilotin Maria de Villota endete im Debakel: Sie krachte in einen Team-Lkw und verletzte sich dabei lebensgefährlich.

Das Marussia-Debüt von Maria de Villota endete katastrophal: Wie britische Medien übereinstimmend berichten, hatte die Spanierin bei ihrem ersten Test für das Team einen Unfall und verletzte sich lebensgefährlich. Auf dem Flugfeld in Duxford sollte sie am Dienstag Geradeaus-Fahrten absolvieren. Nachdem der Formel-1-Bolide nach einer Installationsrunde an der improvisierten Box zum Stillstand gekommen war – so schildert BBC-Reporter Chris Mann – habe dieser plötzlich wieder beschleunigt und sei seitlich auf die Laderampe eines teameigenen Transporters gekracht.

"Von meinem Standpunkt sah es so aus, als habe der Helm die meiste Wucht des Aufpralls abgefangen", beschreibt ein besorgter Augenzeuge den Unfall. "Ein fürchterlicher Augenblick, in dem jeder sehr geschockt war." Wie der East of England Ambulance Service mitteilt, habe de Villota lebensgefährliche Verletzungen erlitten.

Der Marussia soll zum Zeitpunkt des Aufpralls nicht mehr als 50 Stundenkilometer schnell gewesen sein. Unmittelbar danach wurden Rettungskräfte zur Unfallstelle gerufen. Der Crash wurde von Marussia offiziell bestätigt, der Gesundheitszustand allerdings nicht: "Maria ist ins Krankenhaus gebracht worden", lässt das Team verlauten und kündigt eine weitere Stellungnahme an, sobald Informationen über die Verletzungen de Villotas vorliegen.

In Le Castellet hatte de Villota im August 2011 erstmals ein Formel-1-Auto getestet, damals einen Renault. Dem Marussia-Test in Duxford wäre eine besondere Bedeutung zugekommen, weil erstmals das vielversprechende Update für das Silverstone-Rennen installiert war. Gerüchten zufolge hängen die Schicksale einzelner Verantwortlicher am Erfolg der neuen Teile.

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