Formel 1

Newsletter-Abo:



Inhalt

Formel 1: News

„Wir müssen abwarten“

Laut dem Präsidenten des spanischen Automobilklubs wird Maria de Villota derzeit am Kopf operiert, erst danach könne man ihre Situation klar beurteilen.

Abgesehen von den spärlichen Informationen, die das Marussia-Team über den Gesundheitszustand der schwer verunglückten Testpiloten Maria de Villota mitgeteilt, herrscht auch am Tag nach dem Crash Rätselraten.

Zunächst wurde die 32-Jährige, die am Dienstagmorgen beim Geradeaus-Test mit dem Formel-1-Boliden auf einem britischen Flugfeld in die Ladeklappe eines Team-Transporters gekracht war, in ein Krankenhaus nahe Cambridge gebracht. Heute dürfte sie aber nach London überstellt worden sein, um am Kopf operiert zu werden.

Dies wird inzwischen auch vom Präsidenten des spanischen Automobilverbandes, Carlos Gracia, bestätigt, der laut eigenen Angaben in ständigem Kontakt zur Familie der verunglückten Pilotin steht. Er erklärt gegenüber dem Radiosender Cadena Ser, dass sich die Pilotin bei ihrem ersten Formel-1-Test einen Schädelbruch zugezogen hat.

Warten auf das Ergebnis der Operation

Zudem bestätigt er die Operation: "Derzeit warten wir auf eine Nachricht, wie die Operation gelaufen ist. Sie findet derzeit statt, und danach werden wir sehen, ob - und wenn ja, welche - Teile des Gehirns betroffen sind."

Er hütet sich derzeit noch davor, Entwarnung zu geben: "Ich würde gerne glauben, dass Maria nicht mehr in Gefahr ist, aber das können nur die Ärzte einschätzen. Derzeit gibt es so viele widersprüchliche Nachrichten - wie man weiß, verselbstständigen sich die Dinge in den Sozialen Netzwerken."

Dennoch geben seine Aussagen Grund zur Hoffnung: "Sie kann ihre Gliedmaßen bewegen, aber wir müssen abwarten, wie es mit ihrem Kopf aussieht - dort hatte sie den härtesten Anprall."

Gegenüber der Sport-Tageszeitung AS warnt er vor voreiligen Schlüssen über ihren Zustand: "Ich habe direkte Informationen von ihrer Familie, und zur Stunde wissen wir nur, dass es länger dauern wird, bis es eine genaue Prognose gibt."

Glock wünscht Teamkollegin alles Gute

Er rechnet zudem mit einer baldigen Pressemitteilung des Marussia-Teams: "Es wird wahrscheinlich eine Erklärung von Marussia geben, die auf dem medizinischen Bericht der Chirurgen im Krankenhaus basieren wird."

Währenddessen wächst die Anteilnahme im Motorsport weiter: Teamkollege Timo Glock richtete de Villota via Twitter "die besten Wünsche und eine rasche Genesung" aus: "Meine Gedanken sind bei dir und bei deiner Familie."

Unmittelbar vor dem Test hatte er noch ein Foto der Spanierin im Cockpit des Marussia-Boliden und die Worte "Ready to Rock'n'Roll" online gestellt: "Es ist toll, Maria de Villota mit dem neuen Update im Auto zu sehen. Mache es schnell."

Drucken
De Villota verliert rechtes Auge De Villota verliert rechtes Auge Team: Zustand "verbessert" Team: Zustand "verbessert"

Ähnliche Themen:

18.10.2012
Formel 1: News

Susie Wolff nach ihrem geschichtsträchtigen Formel 1-Test im Williams FW33 – die Ehefrau von Toto Wolff fühlte sich wohl im F1-Boliden…

12.07.2012
Formel 1: News

Gute Nachrichten aus der Klinik: Maria de Villota konnte die Intensivstation verlassen, laut Marussia gibt es kleine, aber wichtige Fortschritte.

03.07.2012
Formel 1: News

Der erste Einsatz von Marussia-Testpilotin Maria de Villota endete im Debakel: Sie krachte in einen Team-Lkw und verletzte sich dabei lebensgefährlich.

Formel 1: News

Auf die Kult-Kante Vor 20 Jahren: Abschied vom Volvo 240

Eine Ära im Autobau endete vor 20 Jahren. Nach 2,9 Millionen Einheiten in 19 Produktionsjahren lief 1993 bei Volvo der letzte 240 vom Band.

Indy 500: IndyLights Fotofinish in Indianapolis

Das Herzschlagfinale bei den IndyLights gibt einen ersten Vorgeschmack auf das Indianapolis 500-Rennen, das am Sonntag Amerika in seinen Bann zieht.

Motorrad: News Husaberg Modelle für das Jahr 2014

Für 2014 – dem letzten Jahr als eigenständige Marke – wurde die komplette, sieben Bikes umfassende Palette verbessert und überarbeitet.

Stallordner Infiniti FX 30d S Premium - im Test

Hätte Mark Webber beim Malaysia-Grand-Prix in einem Infiniti FX30d S gesessen, hätte ihn Sebastian Vettel wahrscheinlich nicht überholt.