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WEC: Le Mans | 05.06.2012
OAK-Crash: Notoperation bei Moreau
Große Sorge um Guillaume Moreau: Der französische OAK-Pilot erlitt bei einem Unfall in Le Mans schwere Verletzungen an der Wirbelsäule.
Foto: FIAWEC.COM
Guillaume Moreau hat bei einem schweren Unfall am Testtag in Le Mans schwere Verletzungen davongetragen. Der Franzose, der mit dem Pescarolo-Judd LMP1 bei hohem Tempo im Bereich der Karting-Kurve eingeschlagen war, musste am Sonntag Abend notoperiert werden. Moreau hatte sich beim Bruch des zwölften Wirbels auch das Rückenmark verletzt.
"Guillaume hat sich einer Notoperation von Professor Olivier Lucas in der Universitätsklinik Angers unterziehen müssen. Es war wichtig, den Druck auf das Rückenmark möglichst schnell zu verringern", heißt es in einer Erklärung des Teams. "Auch wenn die Operation gut verlaufen ist, so wird es mehrere Monate dauern, bis Guillaume wieder völlig hergestellt ist. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie."
Bei den Testfahrten war Moreau am Vormittag im schnellen Streckenbereich zwischen den Porsche-Kurven und der Ford-Schikane abgeflogen. Über die Ursache des Unfalls ist bislang nichts bekannt. Die LMP1-Boliden erreichen an jener Stelle Tempi deutlich jenseits der 200 km/h.












