Motorsport

Inhalt

DTM: News

Paul di Resta will seine Gegner „zerstören“

Paul di Resta ist heiß auf die DTM-Saison 2017 und macht der Konkurrenz eine Kampfansage: "Wir möchten alle in Grund und Boden fahren".

Fotos: Mercedes

Für Paul di Resta gibt es vor dem Start der DTM-Saison nur ein Ziel: "Unsere Rivalen zu zerstören!". Man darf den Schotten nicht wortwörtlich nehmen, dennoch soll es als Kampfansage an die Konkurrenz zu verstehen sein. "Es gibt kein anderes Ziel als zu gewinnen: Rennen und auch die Meisterschaft", sagt er im Interview. "Wir möchten dominieren und alle in Grund und Boden fahren."

Gleichzeitig will man in der DTM enge Positionskämpfe sehen, um die Fans zu unterhalten, so der 31-Jährige weiter. "Das Wichtigste ist, am Ende des Jahres ganz vorne zu sein." Für mehr Spannung während der Rennen sorgen die neuen Regeln: "Das wird die Rennen etwas aufpeppen und unvorhersehbarer machen. Das Wichtigste ist, den Fans auf den Tribünen etwas bieten, das unvorhersehbar ist und nicht eine Prozession der Autos, die hintereinander herfahren."

Der DTM-Meister von 2010 ist sich sicher, dass "es mehr Überholmanöver geben wird, aus dem Grund, dass ein Reifensatz nicht über die volle Renndistanz halten wird". Die Performance des schwarzen Golds werde je nach Fahrzeughersteller unterschiedlich sein und von der jeweiligen Strategie abhängen.

Mehr Action durch Verbot der Heizdecken

Das in diesem Jahr eingeführte Verbot der Heizdecken für die Reifen wird für heikle Szenen auf der Strecke sorgen, glaubt di Resta: "Stell dir vor ein Fahrer, der direkt aus der Box kommt und dessen Reifen noch kalt sind, kämpft gegen einen Fahrer, dessen Reifen bereits die optimale Temperatur haben. Da liegt der Performance-Unterschied bei rund drei bis vier Sekunden. Das wird interessant."

Der Mercedes-Pilot ist zufrieden mit der Vorbereitung im Winter: "Wir haben sehr hart gearbeitet und das Auto neu entwickelt. Es war schön zu sehen, wie alles entstanden und gewachsen ist. Bei den Testfahrten haben wir viele Dinge ausprobiert und Einstellungen getestet. Hoffentlich werden wir bereits beim ersten Rennen vorne dabei sein."

Di Resta: "Bisher stärkster Fahrerkader

Beim gemeinsamen Fitness-Trainingscamp konnten sich die Fahrer auf die Saison einstellen und Neuzugang Edoardo Mortara kennenlernen: "Es ist immer gut, frischen Wind im Team zu haben. Es gibt einen kleinen Eindruck zu sehen, wie die Konkurrenz arbeitet. Edo muss sich natürlich ins System von Mercedes einfügen. Aber er hat sich gut integriert und ist aufgeschlossen."

Di Resta glaubt, dass Mercedes auch in Sachen Fahrerkader gut aufgestellt ist: "Ich kann ehrlich sagen, dass alle im Umfeld des Teams und die sechs Fahrer sehr fokussiert sind. Nach den Eindrücken beim Fitness-Trainingscamp denke ich, das ist der bisher stärkste Fahrerkader. Ich hoffe, dass sich das auch auf der Strecke widerspiegelt."

Drucken

Ähnliche Themen:

21.05.2017
DTM: Lausitzring

Jamie Green triumphiert in der Lausitz: Der Audi-Fahrer gewinnt das zweite Rennen vor Mattias Ekström (Audi) und Robert Wickens (Mercedes). » Fotos

11.03.2017
Formel 1: News

Die FIA passt das Reglement in mehreren Punkten an, bleibt dazu aber Details schuldig - Vertrag von McLaren als Elektroniklieferant bis 2021 verlängert.

11.09.2016
DTM: Nürburgring

Edoardo Mortara feiert seinen dritten Saisonsieg vor Lucas Auer und verkürzt den Rückstand auf Marco Wittmann - Schlusskampf um letzten Podestplatz.

Porsche dominiert 7. Grimming-Gesäuse Classic 2017

90 Oldtimer-Teams nahmen die 7. Auflage der Grimming-Gesäuse Classic in Angriff. Am Ende hatten vier Porsche-Piloten die Nase vorn.

Formel 1: Interview Verzögert Halo den Testauftakt 2018?

Force-India-Manager Otmar Szafnauer sorgt sich um die Folgen der Halo-Einführung: Falle man durch den Crashtest, sei man geliefert.

Gestärkte Front Suzuki SX4 S-Cross 1.4 Allgrip - im Test

Dank neuem Frontdesign wurde der Suzuki SX4 S-Cross zum Charakterkopf. Wir testen die Facelift-Version mit 140-PS-Benziner, Allrad und Automatik.

WRC: Deutschland-Rallye SP-Ranking: Thierry Neuville führt

Die Rallye Deutschland endete für Thierry Neuville zwar mit einer Nullnummer, doch im Ranking der Powerstages und bei den SP-Siegen liegt er weiter vorne.