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Rebellion komplettiert Fahreraufgebot

Die beiden Amateurpiloten Julien Canal und David Heinemeier Hansson komplettieren das Fahreraufgebot von Rebellion in der WM 2017.

Bildquelle: Rebellion Racing

Das Fahreraufgebot von Rebellion für die Langstrecken-WM 2017 ist komplett: Der Schweizer Rennstall hat den Franzosen Julien Canal und den Dänen David Heinemeier Hansson als Fahrer Nummer fünf und sechs seines LMP2-Teams präsentiert. Im Dezember hatte man bereits die Verpflichtung von Mathias Beche, Nelson Piquet junior, Nicolas Prost und Bruno Senna bekanntgegeben.

Canal und Heinemeier Hansson sind damit offiziell die beiden Amateurpiloten in den Oreca07 des Schweizer Teams. In der LMP2 sind reine Profibesatzungen verboten, mindestens ein Fahrer pro Auto muss in der Silber-Kategorie eingestuft sein. Canal wird sich das Auto mit Prost und Senna teilen, Heinemeier Hansson fährt im Schwesterauto zusammen mit Beche und Piquet jun.

Canal gilt als einer der schnellsten Amateurfahrer und wurde deshalb von vielen LMP2-Teams umworben. Der heute 34jährige hat 2012 mit Larbre bei den 24 Stunden von Le Mans in der GTE-Am-Wertung triumphiert und 2015 mit G-Drive den Fahrertitel in der LMP2-Wertung der Langstrecken-WM gewonnen.

"Rebellion ist eines der führenden Teams. Nachdem sie ihr LMP2-Programm bekanntgegeben hatten, habe ich gleich Kontakt zu ihnen aufgenommen. Außerdem bin ich mit einigen der Fahrer aus dem Team befreundet und habe seit Jahren nur Gutes gehört", erklärte der Franzose seine Entscheidung für Rebellion. Auch seine Teamkollegen sind für ihn keine Unbekannten. "Ich kenne Bruno gut und bin seit Jahren mit Nico befreundet. Daher freue ich mich darauf, das Auto mit ihnen zu teilen", sagte er.

Der 37jährige Heinemeier Hansson, der es als Programmierer zu Wohlstand gebracht hat, verfügt ebenfalls über Erfahrung im LMP2-Auto, hat seine größten Erfolge aber in der GTE-Am-Klasse gefeiert. 2014 gewann er in dieser Kategorie an der Seite von Kristian Poulsen und Nicki Thiim im rein dänisch besetzten Aston Martin die 24 Stunden von Le Mans sowie die Gesamtwertung der Langstrecken-WM.

"Für meine fünfte volle Saison in der Langstrecken-WM und meinen sechsten Start bei den 24 Stunden von Le Mans hätte ich mir kein besseres Team wünschen können", sagte Heinemeier Hansson. "Seit ich mit dem Motorsport auf Spitzenniveau begonnen habe, war Rebellion unter den privaten Teams das Maß der Dinge."

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