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Carrera Cup: Nürburgring

Thomas Preining feiert ersten Sieg

Porsche-Junior Thomas Preining triumphiert nach einem spannenden Duell mit Larry Ten Voorde zum ersten Mal im Carrera Cup Deutschland.

Fotos: Porsche

Besonderer Sieg für Thomas Preining: Am Samstag jubelte der Porsche-Junior beim Einladungsrennen des Porsche Carrera Cup Deutschland zum ersten Mal hinter dem Steuer eines Porsche 911 GT3 Cup über Platz eins. Der nationale Markenpokal ging auf dem Nürburgring gemeinsam mit dem Porsche Sports Cup beim „Porsche Motorsport Race Weekend“ im Rahmen der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC) an den Start. Larry Ten Voorde sowie Henric Skoog erreichten Rang zwei und drei. „Larry Ten Voorde ist ein sehr starkes Rennen gefahren. Trotzdem habe ich die Ruhe bewahrt und dann meine Chance zum Überholen genutzt. Mein erster Sieg im 911er fühlt sich überragend an“, sagte Preining.

Erstmalig trugen der Porsche Carrera Cup Deutschland und der Porsche Sports Cup einen gemeinsamen Lauf aus. Beim Porsche Motorsport Race Weekend mit 37 Startern aus sieben Nationen wurden die Motorsport-Fans in der Eifel Zeuge von packenden Positionskämpfen und Überholmanövern. Von der Pole-Position aus gestartet, setzte sich Ten Voorde nach dem rollenden Start des 30-minütigen Rennens an die Spitze des Feldes. Der Schwede Henric Skoog vom Team raceunion Huber Racing begann das Rennen von Position drei aus und überholte direkt in der ersten Kurve Preining. Doch der Porsche-Junior ließ den 21-Jährigen nicht davonziehen. Im dritten Umlauf holte sich Preining Platz zwei zurück. Nachdem der Linzer zu Ten Voorde aufschloss, lieferten sich die beiden Nachwuchsrennfahrer ein hartes aber faires Duell um die Führung. In der zehnten Runde verbremste sich der Fahrer vom Team Deutsche Post by Project 1 nach der Start-Ziel-Geraden. Preining nutzte die Gelegenheit, sicherte sich die Führung und überquerte nach 15 Umläufen als Erster die Ziellinie. „Mein Rennbeginn lief sehr gut und ich konnte mich erfolgreich absetzen. Ein kleiner Fehler war leider entscheidend, aber Sonntag greife ich wieder an“, sagte Ten Voorde.

Den dritten Platz auf der 5,148 Kilometer langen Strecke sicherte sich Skoog. „Das war ein aufregendes Rennen. Ich bin schon öfter rollend gestartet, das hat mir geholfen. Jetzt müssen wir analysieren, warum Thomas Preining und Larry Ten Voorde schneller waren“, sagte Skoog. Hinter dem Fahrer aus dem schwedischen Torshälla kämpften Wolfgang Triller und Jörn Schmidt-Staade um Rang vier. Nach mehreren Positionswechseln beendete Triller das Rennen als bester Amateurfahrer auf dem vierten Platz vor Schmidt-Staade. Der Luxemburger Tom Kieffer wurde Sechster. Da das Einladungsrennen beim Porsche Motorsport Race Weekend nicht als offizieller Meisterschaftslauf des Porsche Carrera Cup Deutschland gewertet wurde, gab es auf dem Traditionskurs in der Eifel keine Punkte für die Gesamtwertung zu gewinnen.

Die Pokale auf dem Podium wurden von Michael Steiner (Vorstand Forschung und Entwicklung der Porsche AG), Andreas Haffner (Vorstand Personal- und Sozialwesen der Porsche AG) und Altfrid Heger, dem Vizemeister des Porsche Carrera Cup Deutschland aus dem Jahr 1993, übergeben. Sonntag ab 10.05 Uhr trägt der nationale Markenpokal gemeinsam mit dem Porsche Sports Cup das zweite Rennen beim „Porsche Motorsport Race Weekend“ im Rahmen der WEC aus.

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