Motorsport

Inhalt

Motocross-ÖM: Sittendorf

Motocross-ÖM auf ehemaliger WM-Strecke

Kinigadner-Steilhang, Sigi-Bauer-Abfahrt, Kaisersprung, Schrägfahrt, Steilhang-Abfahrt und vieles mehr sollen heuer am 23. April wieder an die frühere Motocross-WM-Zeit in Sittendorf erinnern.

Fotos: Melanie Laebe/www.motocross-öm.at

Auf der Naturrennstrecke „Am Kreuzriegel“ in Sittendorf will MX 2 Staatsmeister Roland Edelbacher seine Siege aus dem letzten Jahr wiederholen und zugleich auch in der MX OPEN (Königsklasse) voll angreifen. In der großen Rennklasse trifft Localhero Edelbacher (KTM) auf MX OPEN ÖM Leader Günter Schmidinger (HUSQVARNA). Der 29-jährige Oberösterreicher konnte heuer die ersten 4 ÖM-Läufe für sich entscheiden und zählt auch am 23. April in Sittendorf zu den ganz großen Favoriten in der MX OPEN Staatsmeisterschaft!

Heuer findet am Sonntag, dem 23. April die 61.te Auflage des Motocross in Sittendorf statt. Die lange Tradition und besondere Faszination des Motocross-Sports in Sittendorf mit unglaublichen 39 (!) Weltmeisterschaften, geht seit Jahren dank vieler interessanter und gut organisierter Staatsmeisterschaftsläufe in die Fortsetzung. Nach der WM-Zeit gelingt es der Freiwilligen Feuerwehr Sittendorf alljährlich mit Unterstützung des ÖAMTC Motorsport Teams auf diesem Gelände Läufe zur Österreichischen Motocross-Staatsmeisterschaft zu organisieren: „Die Strecke ist fast gleich geblieben wie zu WM-Zeiten, es gibt ein paar Veränderungen. Wir bemühen uns, die Strecke vor dem Renntag so gut wie möglich vorzubereiten, aber aufgrund der Bodenbeschaffenheit haben wir sehr eingeschränkte Möglichkeiten“, sagt Organisationsleiter Robert Heindl, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Sittendorf, der am 23. April wieder auf die Unterstützung von rund 120 Feuerwehr-Kameraden und freiwilligen Helfern zählen darf.

Die Streckenabschnitte erinnern an die früheren WM-Stars: Das Herzstück der Naturrennstrecke am Kreuzriegel ist und bleibt der Kinigadner-Steilhang, welcher benannt ist, nach dem zweifachen Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner. Weitere Highlights sind der Kaisersprung, die Schrägfahrten, das Bergaufstück, die Steilhang-Abfahrt und die Sigi-Bauer-Abfahrt. Dazu hat der 1.500 Meter lange Rundkurs eine lange Startgerade wo die ÖM-Asse auch einen hohen Top-Speed erreichen werden. Vor dem Sittendorfer-Renntag gibt es keine Trainingsmöglichkeit, damit kann sich vorher kein Fahrer auf die Strecke vorbereiten. Das Motocross in Sittendorf ist für die Fahrer ein ganz besonderes Rennen, wie es MX 2 Staatsmeister und Lokalmatador Roland Edelbacher auf dem Punkt bringt: „Die Strecke in Sittendorf gefällt mir sehr gut, es ist eine echte Naturstrecke mit einer unglaublichen WM-Tradition. Dazu ist Sittendorf mein Heimrennen, ich wohne ja nur 10 Autominuten von der Strecke entfernt“, so der KTM-Testfahrer aus Schwechatbach (bei Alland), der für das Schruf Racing Team & Dimoco Europe startet.

Eine Top-Besetzung in der Staatsmeisterschaft verspricht Motocross-Sport „Vom Feinsten“

In der MX 2 ÖM Klasse konnte Roland Edelbacher (KTM) heuer in den ersten 4 ÖM-Läufen gleich 3 Mal gewinnen, damit führt der 17-Jährige vor den ÖM-Läufen von Paldau (die am Ostermontag, dem 17. April stattfinden) in der Staatsmeisterschaft mit 95 Punkten. Auf Rang 2 liegt nach den ersten 4 Rennläufen des Jahres zur MX 2 Klasse der junge Salzburger Marcel Stauffer, vor dem 17-jährigen Yamaha-Piloten Markus Rammel, dahinter auf Platz 4 in der ÖM Zwischenwertung: Rene Hofer (KTM), Rang 5 für Alexander Banzirsch (Husqvarna), Rang 6 für Florian Herzog (Kawasaki). Auch für Florian Herzog ist Sittendorf ein echtes Heimrennen, der 21-jährige Muggendorfer überzeugte heuer schon beim Saisonauftakt in Langenlois mit seinem ersten ÖM-Podium. Sittendorf ist auch das MX 2 ÖM Heimrennen von Alexander Pölzleithner (Kawasaki) und von Reitwagen-Pilot Niki Kalina, der in der MX OPEN ÖM antreten wird.

Günter Schmidinger vom Team Terschl Austria auf Husqvarna feierte heuer in den ersten 4 MX OPEN ÖM Rennen des Jahres (Langenlois und Imbach) alle Laufsiege. Der 29-jährige Waldneukirchner liegt vor den ÖM-Läufen von Paldau mit maximalen 100 Punkten auf Platz 1 in der MX OPEN ÖM. Der erste Verfolger ist der tschechische COFAIN-KTM-Fahrer Petr Smitka, der sich derzeit mit 84 Punkten auf Platz 2 befindet. Mit je 63 Punkte auf Rang 3 im MX OPEN ÖM Ranking sind Roland Edelbacher und Johannes Klein (beide KTM), nur zwei Zähler dahinter liegt Manuel Obermair (Husqvarna) auf Platz 5. Auf Rang 6 – Michael Staufer und auf Platz 7 – Petr Bartos (beide KTM). Rang 8 hat derzeit Honda-Pilot Andreas Schmidinger inne, auf Platz 9 – Kawasaki-Fahrer Manuel Bermanschläger.

Am 17. April (Ostermontag) finden in Paldau (Steiermark) die Läufe Nr. 5 und 6 zur MX 2 und MX OPEN ÖM 2017 statt, am 23. April (Sonntag) kommen Schmidinger, Edelbacher, Klein, Pölzleithner, Banzirsch, Perkhofer, Rammel & Co nach Sittendorf…

Drucken
Absage Absage Absage Absage

Ähnliche Themen:

05.08.2016
Motocross-ÖM: Guntersdorf

Premiere für die Strecke in Guntersdorf: Die nächste Runde der MX-ÖM steht auf dem Programm - Neurater/Edelbacher kommen als Leader nach Hollabrunn.

20.07.2016
Motocross-ÖM: Nursch

Keine Sommerpause für Österreichs Motocrosselite – erstmals treten alle Meisterschaftsklassen im niederösterreichischen Nursch an.

16.03.2016
Motocross-ÖM: Paldau

Österreichs Motocrossasse eröffnen am Montag, dem 28. März, in der Steiermark die Staatsmeisterschaft in den Klassen MX Open und MX2.

Motocross-ÖM: Sittendorf

Österreichische Lösung Dieselgipfel: Software-Update und Prämien

Beim von Verkehrsminister Jörg Leichtfried initiierten Diesel-Gipfel kam man zu einer schnellen Einigung: Software-Updates und Öko-Prämien.

Formel 1: Interview Verzögert Halo den Testauftakt 2018?

Force-India-Manager Otmar Szafnauer sorgt sich um die Folgen der Halo-Einführung: Falle man durch den Crashtest, sei man geliefert.

Bobby cool Puristen-Hit: Indian Scout Bobber

Großvolumiges Triebwerk, zweifarbiger Sattel, mächtiger Heck-Abgang - die Indian Scout Bobber ist ein eindrucksvolles Bike für Puristen.

ARC: Herbstrallye Ermäßigung für historische Teilnehmer

Der Veranstalter der Herbstrallye gewährt ab einer Nennstärke von zehn historischen Teams eine Nenngeldermäßigung von fünfzig Euro.