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Slalom-ÖM: Teesdorf I

Saisonstart mit einigen Überraschungen

Mit 114 Nennungen für den ÖM-Saisonauftakt durfte sich der MSC Enzian neuerlich über einen Zuwachs gegenüber den Vorjahren freuen.

Bildquelle: slalom-oem.at

Neben den bereits bekannten Aktiven nahmen auch sehr viele neue Starter das Unternehmen Slalomstaatsmeisterschaft in Angriff. Am Ende setzten sich erfreulicherweise in den Gruppen "Street" und "Sport" auch einige neue Gesichter an die Spitze. Die Gruppe "Race" hingegen wurde von den arrivierten Fahrern dominiert. Den Tagessieg holte sich wie im Vorjahr Patrick Mayer. Auf Gesamtrang zwei landete Christian Schneider, Dritter wurde Robert Aichelseder.

Entgegen der eher schlechten Wettervorhersagen mit Regen und Schnee präsentierte sich die Gegend rund um das Fahrtechnikzentrum Teesdorf an einem angenehmen Frühlingstag mit Temperaturen um die 15 Grad und teilweisem Sonnenschein. Mit großer Disziplin trugen auch die 95 Starter zu einer reibungslosen Abwicklung bei, und so ging um kurz nach 17 Uhr die Veranstaltung nahezu unfallfrei zu Ende.

In der Klasse "Street" bis 1.400 cm³ siegte Florian Hahn. Auf den Rängen zwei und drei klassierten sich mit Reinhard Schachinger und Roland Dicketmüller gleich zwei Debütanten auf dem Siegertreppchen. Thomas Kroupa und Simon Ference komplettierten die ersten Fünf. Bei den 1600ern gewann Jürgen vor Franz Kollmann. Auf Rang drei landete Wolfgang Erwin Huber. Auf den weitern Plätzen folgten Thomas Zemann, Manfred Pronneg und Richard Dicktmüller.

Die Zwei-Liter-Klasse hieß mit Franz Müller ein neues Siegergesicht willkommen. Er setzte sich gegen Christian Kitzler und Wolfgang Luttenberger durch. Auf den weiteren Rängen folgten Karl Pesendorfer, Franz Schulz und Patrick Baumgartner. Die große 2WD-Klasse scheint heuer die spannendste zu werden. Dauergast Markus Huber hat mit Mathias Lidauer, dem Meister des Vorjahres, und Dieter Lapusch zwei "harte Brocken" erhalten. Am Schluss konnte sich Huber ganz knapp gegen Lidauer und Lapusch durchsetzen. Auf den weiteren Rängen folgten Patrick Krippel, Mathias Tilly und Richard Reisenberger.

Die Allradklasse gewann Helmut Kienzl vor Rainer Klima und Rene Busswald. Auf Rang vier landete Thomas Becker, der seinerseits Melanie Kienzl auf Rang fünf verweisen konnte. In der Meisterschaft führt somit Markus Huber vor den punktegleichen Franz Müller und Mathias Lidauer. Auf Rang vier folgt Dieter Lapusch, auf Rang fünf Christian Kitzler.

Die Klasse "Sport" bis 1.400 cm³ sah mit Rene Aichgruber ebenfalls einen neuen Sieger. Er verwies Gerald Lainerberger auf Rang zwei. Die Klasse bis 1.600 cm³ entschied Michael Gärtner vor Daniel Buxbaum und Alexander Neusiedler für sich. Auf den Rängen vier und fünf landeten Thomas Szekely und Thomas Großauer. Auch in der Zwei-Liter-Klasse gab es einen neuen Sieger. Erwin Heidenbauer setzte sich gegen Werner Hans durch, auf Rang drei folgte Michael Auer. Die Top 5 komplettierten Philipp Michael Neubauer und Rene Degenfellner. Thomas Schachinger musste sich diesmal mit Rang sechs begnügen.

Die große zweiradgetriebene Klasse gewann Patrick Mayer, der heuer parallel auch in der Gruppe "Sport" antritt. Er verwies Markus Huber und Peter Breithuber auf die Ränge zwei und drei. Auf den weiteren Rängen folgten Helmut Kienzl, Jürgen Kollmann, Markus Kargl und Alexander Schwaiger. Bei den Allradlern hatte der amtierende Meister Wolfgang Leitner alle Hände voll zu tun, um den Angriff des Newcomers Reinhard Frühwald abzuwehren. Da dieser in jedem Umlauf einen Hutfehler verzeichnete, musste er sich schließlich geschlagen geben. In der Meisterschaftswertung liegt Wolfgang Leitner vor Patrick Mayer und Reinhard Frühwald. Es folgen Werner Hans und Markus Huber.

Bei den "Racern" konnten sich durchwegs die Favoriten durchsetzten. In der kleinen Klasse gewann Gerhard Nell vor seinem Club- und Markenkollegen Alfred Feldhofer. Die 1600er-Klasse war ein Fall für den Bergspezialisten Christian Schneider, der vor Robert Wagner siegte. Gerhard Kronsteiner kam aufgrund eines Aufhängungsschadens leider nicht ins Ziel. Die Zwei-Liter-Klasse war wie im Vorjahr ein Fall für den amtierenden Meister: Patrick Mayer gewann vor Erwin Flicker und Rene Panzenböck. Auf den weiteren Rängen klassierten sich Patrick Wendolsky, Wolfgang Masin, Andreas Milettich, Helmut Adamek und Thomas Kroupa.

Seiner Favoritenrolle konnte auch Robert Aichelseder in der Klasse über 2.000 cm³ 2WD gerecht werden. Er setzte sich gegen die Gebrüder Emminger – Karl auf Rang zwei, Georg auf Rang drei – durch. Auf dem vierten Rang landete Manuel Forstenlechner, der seinerseits gegen Robert Schwarz die Oberhand behalten konnte. In der 4WD-Klasse gab es mit Dietmar Lustig ebenfalls einen Sieger, der normalerweise im Bergrennsport zu Hause ist. In der Sammelklasse siegte Andreas Teufel vor Franz Wirleitner und Alexander Rossi. Gerhard Auer und Franz Jayzay vervollständigen die Top 5.

Die Tabelle der Meisterschaft führt der Tagesschnellste Patrick Mayer vor Christian Schneider, Robert Aichelseder und Gerhard Nell an; Erwin Flicker liegt auf Rang fünf. Sieht man sich die Punktestände nach der ersten Veranstaltung an, ist davon auszugehen, dass sich mit der Anpassung des Punktesystems die einzelnen Entscheidungen zuspitzen werden und die Meisterschaft somit noch spannender wird als in den letzten Jahren. Der zweite Lauf geht am Montag, dem 5. Juni, in Steyr über die Bühne.

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