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WEC: Le Mans

Toyota nach erstem Drittel vorn

Ein Toyota vor einem Porsche: Die LMP1-Hersteller liefern sich im ersten Renndrittel einen engen Kampf - Ford in GTE-Pro-Klasse wie erwartet auf dem Vormarsch.

Toyota und Porsche liefern sich bei den 24 Stunden von Le Mans 2017 einen intensiven Kampf. Nach dem ersten Drittel der 85. Auflage des Langstreckenklassikers in Frankreich haben die Japaner einen kleinen Vorteil, aber Vorjahressieger Neel Jani und seine Mitstreiter Andre Lotterer und Nick Tandy liegen in Lauerstellung. Nach Abschluss der ersten acht Rennstunden haben Conway/Sarrazin/Kobayashi einen Vorsprung auf den einzigen Porsche im Spitzenkampf.

Hinter dem Toyota TS050 hat Jani im Porsche mit der Startnummer 1 einen Rückstand von rund 40 Sekunden, aber in der nun angebrochenen Dunkelheit vergrößert sich die Lücke in kleinen Schritten. "Wir sind in Schlagdistanz. Das ist am wichtigsten. Es ist noch lange zu fahren, da kann auch noch entsprechend viel passieren", sagt der amtierende Le-Mans-Champion aus der Schweiz. Bei kühleren Temperaturen in der Nacht kann Porsche das Tempo nicht mehr so gut mitgehen wie am Tag. Das war erwartet worden.

Der Toyota von Lapierre/Lopez/Kunimoto hat bereits eine Runde Rückstand, nachdem am Fahrzeug mit der Startnummer 9 gleich nach dem Start ein Schaden an der Front aufgetreten war. Später musste die Crew zu einem außerplanmäßigen Boxenstopp antreten, weil die Tür nicht richtig verschlossen war. Der Porsche mit der Startnummer 2 (Bernhard/Hartley/Bamber) fiel nach einem Schaden am Frontantrieb (eine Stunde Reparatur) aussichtslos zurück. Der Toyota von Buemi/Nakajjima/Davidson steht derzeit mit einem Schaden an der Front in der Garage.

Während der Enso CLM P1/01 von ByKolles sein starkes Tempo im Rennen nur über wenige Meter darstellen konnte und früh mit Motorsportblemen ausschied, schenken sich die Topteams der LMP2-Klasse rein gar nichts. An der Spitze wechseln sich die Fahrzeuge von Rebellion, Manor und Jackie Chan munter ab. Bereits ohne Siegchancen: der Alpine #36 mit Le-Mans-Champion Romain Dumas und der G-Drive-Oreca von Russinow/Thiriet/Lynn, der von der Pole gestartet war.

In der GTE-Pro-Klasse führt der Aston Martin von Turner/Adam/Serra vor dem Ford mit der Startnummer 67. hHarry Tincknell hatte die US-Flunder bei seinen Startstints von Platz acht nach vorn gebracht. Dahinter fährt dier Porsche 911 RSR mit Michael Christensen (#92). Pierre Kaffer (Risi) schied nach einem heftigen Crash aus. In der GTE-Am-Kategorie führt der JMW-Ferrari mit Ex-Formel-1-Pilot Will Stevens .

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Nach dem zweiten Drittel Nach dem zweiten Drittel Toyota schiebt Schuld auf Trummer Toyota schiebt Schuld auf Trummer

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