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Mazda CX-5 2,2 AWD – im Test | 05.07.2012
New Understatement
Der Mazda CX-5 ist nicht einfach nur ein weiteres SUV. Mit einer neuen Motorentechnik ausgestattet ist er Vorreiter, Platzhalter, Raumgleiter – und bei uns im Test.
Die Automobilwelt steht im Wandel. Neue Märkte werden erschlossen, neue Partnerschaften gebildet, neue Modelle kreiert und neue Antriebe entwickelt. Wer da nicht auf den rasend schnellen Zug aufspringt, der bleibt auf der Strecke.
Hat man das geschafft, gilt es, Positionen zu beziehen, Brandings zu entwickeln, Wiedererkennungswert zu erzeugen und das Image zu festigen. „Mir kommt nur ein … ins Haus!“ Die Markentreue von früher gibt es nicht mehr, wenn sich die heutige junge Generation für ein Auto entscheidet, dann stehen andere Punkte im Vordergrund als die Figur am Kühlergrill.
Hat auch ein zweites Kind Platz? Kann ich auch mal zügig durchs Land fahren, wenn die beiden Kinder in der Schule sind? Bekomme ich auch mal mehr als nur eine Einkaufstasche rein? Die Hersteller wissen um die gesellschaftlichen Veränderungen natürlich Bescheid und kreieren immer mehr Karosserieformen. Auch solche, die in den Achtzigern bestenfalls in Science-Fiction-Comics vorkamen.
Mazda kann davon ein Lied singen. Mit scharfen Designstudien polarisieren die Japaner und geben immer wieder Einblicke in ihre Sicht der Zukunft. Kodo heißt die neue Formsprache und die ist klar, die ist scharf und auffallend. Riesig ist der CX-5 mit seinen 4,60 m Länge, 1,8 m Breite und 1,7 m Höhe nicht, aber durch die flächigen Lichter vorne und hinten, durch den großen, bösen Kühlergrill und die weichen Linien an der Seite wirkt er optisch deutlich größer als seine Konkurrenz - bestehend aus VW Tiguan, BMW X1, Nissan Quashquai und Co.
Understatement, damit lässt sich der CX-5 ebenfalls beschreiben, denn ihr einzigartiges Motorenkonzept hängen die Japaner, so wie andere Hersteller, nicht in überlebensgroßen Plakaten vor die Konzernzentrale, sondern weisen mittels kleinem Schild am Heck drauf hin. „Skyactive“ steht da.
Mazda jagt zwar nach wie vor herkömmliches Benzin und ebensolchen Diesel durch die Brennkammern, das Besondere daran ist die Verdichtung. Mit jeweils 14:1 ist sie beim Benziner die höchste und beim Diesel die niedrigste weltweit. Warum das so ist, und was es bringt, lesen Sie hier!
Unser Test-CX-5 wurde von einem 150 PS starken Dieselmotor angetrieben. Nicht nur, dass dessen 150 PS und 380 Nm gut spürbar bei jeder Geschwindigkeit abrufbar waren, es kam einem auch so vor, als wäre die Kraft besonders harmonisch über das gesamte Drehzahlband verteilt. Ein Diesel mit Benzineigenschaften, wenn man so will.
Zügig kommt man also voran – währenddessen schluckt der CX-5 Fahrbahnunebenheiten und vermittelt ein gutes Fahrgefühl. Das liegt nicht zuletzt am fein ansprechenden Gas, dem knackigen Sechsgang-Schaltgetriebe und der relativ direkten Lenkung. Auch ist das Gewicht von 1.600 Kilogramm nicht wirklich spürbar, zusätzlich sorgt der Allradantrieb für optimale Haftung und hohe Sicherheit. 9,4 Sekunden von Null auf 100 und 197 km/h sind für ein SUV dieser Klasse ein sehr guter Wert.
Wieviel kostet der Mazda CX-5? Und fühlt man sich auch wohl im japanischen SUV? Alles auf Seite 2!
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