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Opel Mokka - erster SUV auf Kleinwagen-Basis | 10.01.2012

Ein Kleiner fürs Grobe

Wer suchet, der findet immer Nischen. Wie Opel, wo man mit dem Mokka den ersten hauseigenen SUV auf Kleinwagen-Basis auf die Räder stellt.

mid/tl

Wer als Autobauer sucht, findet immer noch Nischen, die unbesetzt sind. Angesichts der immer noch kräftig wachsenden Beliebtheit von SUV fehlen bislang die Angebote, die die Synonyme zu Kleinwagen bei den Pkw formulieren.

Opel füllt nun diese SUV-Nische mit dem Mokka und kündigt den Neuling noch ein wenig sperrig an: "Erstes Modell eines deutschen Herstellers im subkompakten SUV B-Segment".

Im Klartext heißt das, wo Mokka drauf steht, ist technisch Corsa darunter. Der kleine SUV feiert seine Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März. In den Verkauf kommt der Mokka erst Ende des Jahres.

"Subkompakt" heißt in der Welt der SUV: 4,28 Meter Länge, Platz für Fünf, Allradantrieb als Option, drei Motorvarianten mit serienmäßiger Start-Stopp-Funktion. Also ist der Mokka nicht wirklich ein Kleinwagen, sondern kann eher mit den Dimensionen eines Kompakten gemessen werden.

Das unterstreicht der variable Gepäckraum, der ein maximales Ladevolumen von 1.372 Liter bietet. Das sind 137 Liter mehr als ein fünftüriger Opel Astra im Heck verstauen kann. Entwickelt haben den Mokka die Ingenieure in Rüsselsheim.

Entwickelt in Deutschland, gebaut in Korea

Gebraut, pardon gebaut wird der kleine Schwarze in Korea bei den Konzernkollegen von Daewoo/Chevrolet. Damit dieser Mokka auch wirklich belebt, unterschreitet keine der Antriebsquellen die Marke von 100 PS.

Der Einstiegsbenziner mit 1,6 Liter Hubraum leistet 115PS, der 1,4-Liter-Turbo 140 PS. Dazwischen schiebt sich der 1,7-Liter-Diesel mit 130 PS. Die beiden stärkeren Varianten verfügen serienmäßig über eine manuelle Sechsgangschaltung. Als Option bietet Opel für beide Motorvarianten auch eine Sechsstufen-Automatik an.

Auf Wunsch ist der Mokka mit einem vollwertigen Allradantrieb verfügbar. Für eine Kraftverteilung zwischen beiden Achsen sorgt eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Sie ermöglicht die stufenlose Verteilung des Antriebsmoments auf beide Achsen. Die schnelle Reaktionszeit des Systems optimiert die Traktion bei schwierigen Fahrbahnoberflächen mit unterschiedlichen Reibwerten unter den einzelnen Rädern.

Das serienmäßige Elektronische Stabilitätsprogramm ESP enthält neben der Traktionskontrolle für Gefälle eine An- und Abfahrhilfe. Optional halten zahlreiche Assistenzsysteme Einzug im Mokka. Beispielsweise ein adaptives Lichtsystem mit Fernlichtassistent, Kollisionswarner, Spurhalteassistent oder Verkehrszeichenerkennung.

Angesichts des Verkaufsstarts Ende 2012 hält sich Opel mit der konkreten Benennung von Preisen für den Mokka noch zurück. Denkbar ist ein Einstiegspreis knapp unter 20.000 Euro.

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