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Auf eigenen Wegen durch die Karpaten

60 Teams nehmen die Herausforderung in Angriff, in einem 7.000-Quadratkilometer-Korridor geht es in einer Woche durch Rumänien.

Fotos: SuperKarpata Medienservice

Was die „Dakar-Series“ kann, kann die „SuperKarpata Trophy“ schon lange: Denn nicht erst seit die Central-Europe Rallye als Ersatz für die abgesagte Rallye Dakar in Ungarn und Rumänien ausgetragen wurde, bahnen sich Offroad-Anhänger ihren Weg quer durch die rumänische Wildnis.

Unter dem Motto „Find your own track“ wird nämlich die „SuperKarpata Trophy“ zum mittlerweile fünften Mal ausgetragen – und wie jedes Jahr gilt es auch heuer, innerhalb eines circa 7.000 km² großen Korridors schwierigstes Gelände zu bezwingen, dabei zu navigieren und dazwischen auch anspruchsvolle Sonderprüfungen zu bestehen, um ins Ziel sowie auch zur mittlerweile legendären Schlussveranstaltung tief im Herzen Rumäniens zu kommen.

In 24 Stunden ausgebucht – neuer Teilnehmerrekord!

Das Veranstalter-Team unter der Leitung von Georg Müller-Hartburg und Joe Zirnitzer, das über die vergangenen Jahre viel Herzblut in diese einzigartige Veranstaltung investiert hat, kann in diesem Jahr schon vor dem Start stolz sein: Nach nur 24 Stunden musste die Online-Nennmöglichkeit wieder von der Homepage genommen werden, innerhalb dieser Zeit war man nämlich vollkommen ausgebucht – mehr als 63 Teams (plus den circa 15 weiteren Fahrzeugen von Organisation, Presse, TV-Crew, etc.) hatten ihre Nennung abgegeben – ein deutliches Zeichen für den Stellenwert der Veranstaltung und dafür, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Es geht quer durch Rumänien – wie wird gewertet?

Kein Roadbook, kein Support: Die Teilnehmer müssen eine Woche ganz auf sich alleine gestellt ihre eigene Route („Find your own track“) durch die rumänischen Karpaten finden. Für jedes wie auch immer geartete Problem gibt’s nur eine Lösung: Sich selbst helfen – vom technischen Problem bis zum umgestürzten Baum. Am Ende ist es nicht eine möglichst hohe Geschwindigkeit, die zum Erfolg führt, sondern das Zusammenspiel des Teams, kombiniert mit besten Navigationskenntnissen und eben die Fähigkeit, mit neuen, unerwarteten Situationen fertig zu werden.

Die Regeln besagen: Es gibt keine vorgeschriebene Strecke. Innerhalb des erwähnten, 7.000 km² großen Korridors planen und suchen sich die Teams ihre Strecke selbst. Kontrolliert wird die Einhaltung des vorgegebenen Korridors durch eine zuvor montierte, so genannte „Black Box“. Diese ermöglicht es dem Veranstalter, per GPS-Daten die gefahrene Strecke im Nachhinein auszulesen und zu kontrollieren.

Am 17. Mai geht’s im Driving Camp Pachfurth los!

Für den Start der fünften Auflage der „SuperKarpata Trophy“ hat sich das Organisationsteam heuer etwas ganz besonderes einfallen lassen: Man wird in Europas modernstem und vielfältigsten Fahrsicherheitszentrum, dem Driving Camp Pachfurth loslegen! Auf dem spektakulären Offroad-Gelände werden die Zuseher die Teams auch zum ersten Mal „in Action“ sehen können:

Dort erfolgt nämlich nicht nur der offizielle Start, sondern es wartet auch gleich die erste Sonderprüfung auf die Teilnehmer und ihre Geländewagen. Für das Team des „Driving Camps“ in Pachfurth ist der Besuch der „SuperKarpata Trophy“ ein weiterer Baustein in der vielfältigen Ausrichtung des Zentrums.

„Wir freuen uns, dass wir als Start-Location für diese in Europa wohl einmalige Veranstaltung fungieren können“, so Marco Kessler vom Driving Camp Pachfurth: „Das passt perfekt zu unserer Philosophie, die vielseitigste fahraktive Event-Location in Europa zu sein.“

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