Offroad

Inhalt

Weltpremiere: kleines SUV Hyundai Kona Hyundai Kona 2017

Große Ambitionen

Dynamisches Design im Segment der Kleinwagen: Der neue Hyundai Kona erweitert das SUV-Angebot der koreanischen Marke nach unten.

Georg Koman; mid/mk

Hier geht's zu den Bildern

Der Markt der SUV im Kleinwagensegment wächst zurzeit am kräftigsten. Und da Hyundai immer da aktiv wird, wo der Markt Verkaufserfolge verspricht, passt der Neue genau in diese Klasse, begründet so neben Tuscon, Santa Fe und Grand Sante Fe die vierte und kleinste SUV-Baureihe der Marke.

Eine massive Frontpartie mit aggressivem Kühlergrill, LED-Scheinwerfern und wuchtigen Kotflügeln weckt Vertrauen. Die Seitenlinie ist von auffälligen Beplankungen und Schutzleisten an den Radhäusern geprägt, das Heck mit zweigeteilten Rückleuchten und horizontaler Ausrichtung passt perfekt zu den Anforderungen des Volumensegments. Ebenso die Zweifarblackierung.

Auch der Innenraum des 4,17 Meter langen, 1,80 Meter breiten und 1,55 Meter hohen Kona gibt keinen Anlass zur Kritik. Lenkradheizung Head-up-Display und ausgeprägte Konnektivität sind die im B-Segment noch nicht selbstverständlichen Goodies.

Die Materialwahl ist einwandfrei, alles passt zusammen. Diverse Cockpit-Applikationen sind in drei verschiedenen Farben erhältlich. Der Kofferraum packt mindestens 361 Liter, wer die Rückbanklehnen umklappt, vergrößert ihn auf 1.143 Liter. Der Zwischenboden, der für eine ebene Ladekante sorgt, separiert einen nicht unwesentlichen Teil des Transportabteils vom Tagesgeschehen und bietet weiteren Stauraum im Tiefparterre an.

Im Antriebsstrang sind zunächst einzig Turbo-Benzinmotoren installiert. Das bekannte Einliter-Dreizylinderaggregat, das unter anderem im i20 werkt, leistet 88 kW/120 PS, ist mit einem manuellen Sechsganggetriebe kombiniert und treibt ausschließlich die Vorderräder an.

172 Newtonmeter Drehmoment liefert es von 1.500 bis 4.000/min, 12 Sekunden dauert der Sprint von 0 auf 100 km/h. Der Normverbrauch liegt bei 5,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer, was einem CO2-Austoß von 119 g/km entspricht.

Deutlich kräftiger gibt sich der Vierzylinder-Benziner, der aus 1,6 Liter Hubraum 130 kW/177 PS generiert und 265 Nm Drehmoment von 1.500 bis 4.500/min stemmt. Er lässt den Kona in 7,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h sprinten.

Der Verbrauch liegt nach Norm bei 7,3 Liter in Verbindung mit dem obligatorischen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb, die CO2-Emissionen klettern auf 169 g/km.

Im Frühjahr 2018 will Hyundai Dieselmotoren für den Kona nachliefern, sie sollen die saubersten ihrer Art sein. Im Sommer des gleichen Jahres soll dann auch noch eine elektrische Version des Kompakt-SUV erscheinen, die den weiter entwickelten Antriebsstrang des Ioniq nutzen und eine Reichweite von mindestens 300 Kilometern anbieten wird.

Der Hyundai Kona soll den kleinen Van ix20 nicht direkt ersetzen, letzterer wird aber vermutlich gegen Ende 2018 auslaufen. Preisangaben für den Kona gibt es noch keine, ein Österreich-Einstiegstarif um 19.000 Euro sollte trotz 120 PS aber möglich sein.

Drucken

Ähnliche Themen:

05.07.2017
Frische Kraft

Neben einer Optik-Aktualisierung erhielt der Ford Kuga jüngst eine Menge an Assistenzsystemen. Wir testen die sportliche ST-Line mit 150 Diesel-PS.

30.06.2017
Wünsch dir was

Beim Facelift des Ford EcoSport wurden Kundenwünsche umgesetzt - wir testen das praktische Mini-SUV mit 140 PS und Topausstattung Titanium S.

27.06.2017
Feurig

Arona - keine Sonnenschutzcreme und auch kein Zahnpflegemittel, sondern das jüngste und mit 4,14 Metern kleinste SUV aus dem Hause Seat.

Die Fantastischen Vier Aston Martin Zagato: edle Neuzugänge

Aston Martin erweitert seine Vanquish Zagato-Familie um den puristischen Speedster und den ansatzweise alltagstauglichen Shooting Brake.

40 Jahre jung Oldtimer Grand Prix: Porsche feiert 928

Porsche feiert auf dem AvD Oldtimer Grand Prix am Nürburgring den 40. Geburtstag des Porsche 928. Zu sehen ist auch ein viertüriges Einzelstück.

Formel 1: News Carey: Vier Schauplätze in den USA denkbar

Formel-1-Boss Chase Carey hat noch einmal vier mögliche Austragungsorte für einen zweiten US-Grand-Prix in Aussicht gestellt, doch gut Ding will Weile haben.

GT4 EM: Zandvoort Achim Mörtl: Comeback in Zandvoort

Die GT4 European Series startet auf dem legendären Dünen-Kurs von Zandvoort. Nach seinem Horror-Crash und einem Rennen Pause kehrt Achim Mörtl ins Cockpit zurück.