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Rallye-ÖM: Waldviertel-Rallye

Schwierig und schmierig

Motorline hat die Fahrer kurz vor der Startrampe vors Mikrophon gebeten, hier die Stimmen der wichtigsten Piloten, von Baumschlager bis Wollinger.

Baumschlager: „Meine Motivation ist hoch, wir wollen gewinnen. Die WM-Aktivitäten haben mich zuletzt sehr auf Trab gehalten, ich bin ein wenig müde und werde daher nicht gleich auf den ersten Prüfungen volles Risiko gehen. Es ist sehr rutschig und es gibt einige kritische Stellen, die man im Schrieb haben sollte.“

Harrach: „Gestern beim Besichtigen war es extrem schlammig, das macht die Rallye sehr schwierig. Aufgrund des hohen Asphaltanteils ist auch das Setup nicht einfach, nach der ersten Runde wissen wir mehr.“

Saibel: „Letztes Jahr hat mir die Rallye besser gefallen. Ich werde versuchen von Anfang an schnell zu fahren und fühle mich ganz wohl auf Schotter.“

Grössing: „Die Rallye ist anspruchsvoll und rhythmisch, interessant zu fahren. Ich muss mein Waldviertel-Trauma überwinden, der Grupppe-H-Sieg steht im Vordergrund. Ich erwarte mir einen Platz in den Top-Sechs.“

Stohl: „Leider hat es stark aufgetrocknet, das macht’s schwieriger für mich. Ich freue mich trotzdem drauf.“

Danzinger: „Die Prüfungen heute kommen unserem Auto besser entgegen, morgen ist der Asphaltanteil höher. Ich habe keine Taktik, sondern fahre von Anfang an Vollgas. Wie immer.“

Mrlik: „Die Strecke ist trockener, das wird interessant. Ich möchte in die Top-Ten fahren.“

Neubauer: „Wir müssen gewinnen, daher gibt’s keine Taktik sondern Vollgas vom ersten Meter an. Es wird nicht einfach, die Rallye spielt sicher eher Hannes Danzinger in die Karten.“

Wollinger: „Großes Lob an die Organisation, sehr feine Prüfungen. Das ist meine erste Rallye auf Schotter mit dem Citroen, ich möchte den dritten Rang in der 2WD-Wertung holen aber vor allem durchfahren und lernen.“

Böhm: „Ich bin leider krank und habe Fieber, wir werden versuchen die Rallye zu Ende zu fahren, aber die Erwartungen sind gedämpft.“

Kogler: „Ich fahre zum ersten Mal den Renault Clio in der ÖM und möchte den Anschluss nicht verlieren und mich an den vorderen Zeiten orientieren. Mit den Zeiten, die Andreas Aigner mit diesem Auto gefahren ist, kann ich sicher nicht mithalten, aber er war ja auch nicht umsonst PWRC-Weltmeister.“

Izdebski: „Eine schwierige Rallye, ich möchte vor allem lernen und Spaß haben, schnelle Zeiten kommen dann von ganz alleine.“

Fischer: „Ich bin sehr motivier, werde aber versuchen mit Hirn zu fahren. Ich kenne die Rallye als Zuseher seit ich sechs Jahre alt bin. Für mich als Fahrer ist aber alles neu, zudem meine erste Rallye auf Schotter mit dem Ford Fiesta.“

Lietz: Ich bin froh dass es los geht, wir werden uns zunächst ans Auto gewöhnen. Ich musste mich sehr über die Startposition ärgern, Im Kampf um die Gruppe H ist das eine Wettbewerbsverzerrung, wir müssen 40 Startnummern hinter Grössing starten. Andere Fahrer haben ihr Auto extra von Ethanol auf herkömmlichen Sprit umgestellt, jetzt dürfen plötzlich alle vorne fahren."

Rudi Stohl: Beifahrer zu sein ist keine neue Erfahrung für mich, bin schon mit Franz Wittmann abwechseln die Safari-Rallye gefahren.

Rosenberger: Es ist rutschig und schwierig, wir werden uns unser Pulver einteilen. Die Herausforderung ist groß, der Beste soll gewinnen.“
Stigler“Wir müssen nur durchkommen um den Vizetitel zu holen, leider haben wir große Getriebeprobleme.“

Pointinger: „Das Wetter passt, wir sind schwer motiviert. Wenn’s rutschig ist ist es gut für uns. Ein Sieg wird schwer, wir wollen möglichst weit vorne landen.“

Göttlicher: „Leider beginnt es genau jetzt zu regnen, nicht gut für uns Hecktriebler. Ich muss unbedingt ins Ziel kommen und werde nichts riskieren, sonst war das ganze Jahr umsonst.“

Weitere Infos beim Regrouping gg. 15:45 Uhr!

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