Rallye

Newsletter-Abo:



Inhalt

WRC: Mexiko-Rallye 2013

Eine Chance für "Atko"

Im Vorjahr pilotierte Chris Atkinson den zweiten Wagen des Monster Teams rund um Ken Block – heuer möchte er im Citroen in die Top 5 gelangen.

Chris Atkinson feiert bei der Rallye Mexiko ein Comeback in der Rallye-WM. Der Australier wird den DS3 WRC von Khalid Al-Qassimi übernehmen, der diesen Lauf aufgrund anderer Verpflichtungen auslassen muss.

Für Atkinson ist es eine weitere Chance, sein Talent zu zeigen. Seit dem Ausstieg von Subaru Ende 2008 konnte der 33-Jährige zwar eine handvoll Rallyes bestreiten, doch ein Vollzeit-Comeback ist ihm bisher nicht gelungen. Im Vorjahr saß er am Steuer von gleich drei unterschiedlichen WRC-Boliden. In Mexiko war es der Ford Fiesta, in Finnland der Citroen DS3 und von Deutschland bis Spanien pilotierte er den Mini.

Im Vorjahr war Atkinson in Mexiko am Start und möchte sich diese Erfahrung zunutze machen. Zudem kennt er den DS3 von Finnland. Zur Vorbereitung auf den Einsatz Anfang März testeten er und Werksfahrer Mikko Hirvonen an der Algarve in Portugal.

Eine optimale Vorbereitung war es aber nicht. "Leider war das Wetter nicht sehr gut. Es regnete immer wieder. Deshalb war es keine gute Vorbereitung für den zu erwartenden Staub und die Hitze", wird "Atko" von der offiziellen WRC-Website zitiert. "Glücklicherweise kenne ich das Auto ein wenig von Finnland im Vorjahr.

"Es ging also darum, mich mit dem Auto vertrauter zu machen, Kilometer abzuspulen und das Setup ein wenig anzupassen." Der DS3 ist ein konkurrenzfähiges Auto und Atkinson erhält volle Werksunterstützung. Nun liegt es an ihm, das Potenzial umzusetzen und sein Talent zu zeigen.

Atkinson erklärt: "Es ist ein tolles Auto und es gab nicht viel Arbeit zu tun. Mikko ist zu Beginn des Tests im Trockenen gefahren und hat gesehen, dass die Abstimmung funktioniert. Mein Setup ist nicht so weit von seinem entfernt."

Mexiko war in der Vergangenheit ein gutes Terrain für Atkinson. Im Vorjahr schied er zwar aus, aber 2007 kam er als Fünfter ins Ziel und 2008 als Zweiter. "Ich glaube, dass die Rallye zu meinem Fahrstil passt. Ein Ergebnis in den Top 5 ist ein gutes Ziel. Damit wäre ich zufrieden."

Damit will der Australier auch seine Visitenkarte für zukünftige Einsätze abgeben. "Ich wäre sehr gerne wieder ein Vollzeit-Fahrer. Diese Chance mit Citroen ist sehr gut für mich. Ich weiß nicht, wo es hinführen wird, aber ich würde gerne noch weitere Rallyes in diesem Jahr fahren."

In Mexiko starten drei Citroen. Neben Atkinson sind das noch Hirvonen und Dani Sordo. Weltmeister Sebastien Loeb ist nicht dabei.

Drucken
Latvala: "Muss Fahrstil ändern" Latvala: "Muss Fahrstil ändern" Hirvonen braucht in Mexiko Spitzenergebnis Hirvonen braucht in Mexiko Spitzenergebnis

Ähnliche Themen:

18.11.2013
WRC: Wales-Rallye

Die Wales-Rallye war für Dani Sordo nach der Zeitstrafe schon gelaufen, bevor sie überhaupt anfing; durchwachsenes Fazit von Teamchef Matton.

08.03.2013
WRC: Mexiko-Rallye

Für die vielen Zuschauer war es ein wunderschöner Abend, die WRC-Stars lieferten eine gute Show, Atkinson und Ogier markierten Bestzeiten.

11.02.2013
WRC: Schweden-Rallye

Citroen-Teilzeitwerkspilot Sebastien Loeb spricht über sein misslungenes Qualifying, das ihm für die erste Etappe eine schlechte Startposition einbrachte…

WRC: Mexiko-Rallye 2013

- special features -

Komprimiert Neuer Top-Benziner für Volvos 60er-Modelle

Volvos Mittelklasse-Modelle S60, V60 und XC60 sind ab sofort mit einem neuen Vierzylinder-Benziner mit 306 PS und Achtgang-Automatik bestellbar.

Motorsport: News Oligarch kauft Mehrheit am Nürburgring

Der russische Oligarch und Pharma-Millionär Viktor Charitonin begleicht die Capricorn-Schulden und besitzt nun zwei Drittel der Rennstrecken-Anteile.

MV AMG Mercedes-AMG steigt bei MV Agusta ein

Jetzt ist die Sache fix: Daimler-Tochter Mercedes-AMG und MV Agusta haben einen "Vertrag über eine langfristige Partnerschaft" unterschrieben.

Der Edelnomade Nissan Qashqai 1,2 Tekna – im Test

Nissan hat das erfolgreiche Kompakt-SUV Quashqai stark modernisiert - wir haben das Tekna-Modell mit 1,2 Liter-Benzinmotor ausprobiert.