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Rallye-ÖM: Bosch-Rallye

Platz 2 für Rosner bei den Historischen

Für Rosner und Copilot Gottlieb war der zweite Platz bei den Historischen und Platz 20 im Gesamt-Klassement, ein Schritt in die richtige Richtung.

Foto: Daniel Fessl

Keine Fehler, kaum wirklich kritische Situationen, ein wie immer zuverlässiger Porsche 911RS.

Da gleich ein Dankeschön der Fahrer an das Weitec und Hofbauer Techniker Team. In der Meisterschaft liegt man nach 3 Rallyes auf Platz 2.

Vor allem der erste, noch leicht feuchte, Tag auf „Intermed“ Reifen war für uns ein großer Schritt nach vorne. Immer ganz knapp an Wagner / Zauner im anderen 911er Porsche dran, eine SP Bestzeit, im Auto wieder richtig wohlgefühlt und nach der Bremsen-Misere im Lavantal wieder volles Vertrauen in die Bremsanlage.

Rosner: „Da haben auch die Rundkurse, die ich ja noch von vor 4 Jahren kannte, geholfen! Für (teilweise) feuchte und schlammige Verhältnisse scheinen wir das jetzt das richtige Fahrwerks- / Reifen-Setup gefunden zu haben. Fahrerisch geht’s deutlich bergauf, es benötigt aber noch mehr SP-Kilometer um die alte Sicherheit und Speed wiederzufinden.“

Anders die Situation am zweiten Tag auf „Slicks“, da fehlt noch was auf die gute „Intermed-Performance“. Vor allem mangelt es da dem 911er an Spurbreite und einem härteren Fahrwerkssetup um auf den überraschend guten Slick-Reifen mithalten zu können. Das wird das Porsche-Team über den Sommer ändern und das Gruppe 4 Reglement besser nutzen.

Christian Rosner: „Wir haben noch mit dem vorderen Stabi herumprobiert, das hatte zwar in schnellen Kurven mit Grip einen positiven Effekt, in engen und rutschigen Kurven schob das Auto aber massiv über die Vorderachse. Nichts destotrotz fehlen uns auf Karl Wagner, der wieder eine top fahrerische Leistung abgeliefert hat, mindestens 50 PS Motorleistung, 10cm Spur und richtige Bremsen - das lässt sich fahrerisch nur schwer kompensieren.

"Die schnelle 40 KM Sonderprüfung war für unser Auto, das nächstes Jahr 40zig wird, schon hart an der Grenze in Sachen Motortemperatur, Bremsen und Reifen!“

Traurig ist weiter die Entwicklung bei den Historischen: Vier Starter in der ÖM, drei im Cup …. Da sind die OSK und die Veranstalter gefordert wenn man weiter attraktiven Histo Rallyesport in Österreich sehen will, etliche Fahrer sind ja ins Ausland abgewandert oder haben vor der Kostenexplosion w.o. gegeben. „Heute kostet mich eine Rallye mit vergleichbarem Umfeld ca. 30-40% mehr als 2008 und Sponsoren zu finden ist weit schwerer geworden!“ stellt Rosner wenig erfreut fest.

Bei der „Schneebergland-Rallye“ ist das Porsche-Team sicher nicht dabei, bei der„Weiz-Rallye“ vermutlich auch nicht, da waren schon längere Zeit Familien Urlaube geplant. Der nächste Start ist bei der "Leiben-Rallye" geplant und vielleicht vorher noch eine Test-Rallye.

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