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Rallye-WM: Argentinien | 29.04.2012
Citroen-Duo bereit für den Doppelsieg
Auch auf der längsten Prüfung des WM-Kalenders blieben die Positionen zu einem großen Teil stabil Oliveira mit Aufgabe, Kremer/Ertl im Bewerb.
Michael Noir Trawniczek
Nicht nur die mit 65 Kilometern längste Sonderprüfung des gesamten Jahres, sondern auch die anderen beiden Prüfungen des Sonntagvormittags konnte der entfesselte Petter Solberg für sich entscheiden. Der Norweger flog förmlich über die argentinischen Schotterstraßen – wegen seines großen Gesamtrückstands war für den Ford-Piloten in der Gesamtwertung trotzdem nicht mehr drinnen als der achte Rang, der wohl das Höchste der Gefühle bleiben wird…
Die überlegen führenden Citroen-Piloten führten die Anweisung vom Samstagmittagsservice gehorsam durch: Sebastien Loeb behielt die Führung knapp vor Mikko Hirvonen.
Auf Platz drei rangiert einsam und ungefährdet Dani Sordo im Werks-Ford des wegen einer Verletzung aussetzenden Jari-Matti Latvala. Ebenso einsam der vierte Rang von Portugal-Sieger Mads Östberg und der fünfte Platz von Martin Prokop im Czech Ford.
Citroen Junior Thierry Neuville konnte sich auf Platz sechs vorarbeiten. Der Volkswagen Skoda Fabia S2000-Pilot Andreas Mikkelsen musste auf SP 15 mit einem Aufhängungsschaden aufgeben, sein noch im Bewerb verbliebener Stallkollege Sebastien Ogier belegt Platz sieben.
Dahinter liegen wie erwähnt Petter Solberg sowie Mini Portugal-Pilot Armindo Araujo und M-Sport Ford-Pilot Evgeny Novikov auf den restlichen Punkterängen.
Nicht mehr weiterfahren konnte Stohl Racing-Pilot Daniel Oliveira, nachdem am Freitagabend ein Ölleck am Ford Fiesta WRC festgestellt wurde und es in der Folge zu Motorproblemen kam.
Einen dritten Restart legen dafür Armin Kremer und Ilka Minor auf das Parkett. Mit dem ebenfalls von Stohl Racing eingesetzten Subaru Impreza WRC STI R4 belegte das deutsch-österreichische Duo auf der langen Prüfung den guten 21.Platz, auf der 17,4 km langen SP 15 „Mina Clavero“ und auf der 16,3 km langen SP 16 „El Condor“ landeten sie sogar jeweils auf Platz 19. In der Gesamtwertung ist nach den beiden Ausfällen auf den ersten beiden Etappen der Rückstand groß.
In der PWRC führt mittlerweile Lokalmatador Benito Guerra, weil es beim bis dahin führenden Nicolas Fuchs Probleme gab, Fuchs belegt somit einen einsamen zweiten Platz vor Valery Gorban.
Am Sonntagnachmittag sind nur noch die beiden kürzeren Sonderprüfungen ein zweites Mal zu absolvieren sowie die abschließende 4,15 km kurze SP 19 „Copina“, die zugleich als Powerstage fungiert.











