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Rallye-WM: News

Kubica trotz Ausfall: „Ich bin zufrieden“

Obwohl Robert Kubica in Führung liegend ausgefallen ist, zieht er eine positive Bilanz aus der Rallye Korsika und bereitet sich schon auf Griechenland vor.

Die Starts vom früheren Formel-1-Piloten Robert Kubica in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) konnten bisher nicht mit viel Zählbarem belegt werden. Bei der Rallye Korsika am vergangenen Wochenende hatte der Pole nach der vierten Wertungsprüfung (WP) die Führung übernommen, schied dann aber in mit einem Schaden an der Benzinpumpe in WP 5 aus. Der 28-Jährige hebt gegenüber 'Autosport' dennoch ausschließlich die positiven Aspekte hervor: "Ich war mit meiner Pace zufrieden, habe Abschnitte gewonnen und war in der Lage, bei allen drei Rallyes, die ich gefahren bin, an der Spitze zu kämpfen."

Seinem Ausfall stellt der frühere BMW-Pilot gegenüber, dass er trotz eines noch nicht ausgereiften Erfahrungsschatzes den Großen der Rallye-Zunft Paroli bieten konnte: "Zum ersten Mal zu diesen Events zu kommen und die gleiche Pace wie die Meisterschaftsanwärter zu fahren, gibt mir etwas Positives, um das zu schmälern." Kommende Ziele, bei denen er seinen Speed unter Beweis stellen kann, lassen nicht lange auf sich warten.

"Jetzt werden wir uns auf die WRC fokussieren, was auch meine Priorität ist", kündigt Kubica seine Tätigkeit in der WRC2-Konkurrenz an. "Wir werden selbstverständlich die Rallye in Polen fahren und vielleicht noch eine weitere", so der Pole über seinen nächsten ERC-Start in seinem Heimatland, der aber erst am 13. bis 15. September stattfindet. Vielleicht gesellen sich ja auch noch mehr Herausforderungen für den Mann aus Krakau dazu. Eine hat er nach eigenen Aussagen direkt vor Augen.

Kubica übt mit seinen Citroen auf grobem Schotter, um sich auf die Akropolis Rallye Griechenland vorzubereiten, die Ende nächster Woche stattfindet (31. Mai bis 2. Juni 2013). Der Zeitplan ist allerdings eng, wie er betont: "Ich mache meinen Test und dann fahre ich am Montag nach Griechenland. Es ist also nicht viel Zeit."

Er wisse, gibt er zu Protokoll, dass es ein spezielles Event sei und man auf das Auto achten müsse. "Es wird eine interessante Erfahrung werden", ist sich Kubica sicher, "weil es mein erstes Mal auf grobem Schotter ist und ich weiß, dass ich keine großen Risiken eingehen kann, weil ich bei der Rallye ins Ziel kommen möchte."

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