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ORM: Rebenland-Rallye

Debütsieg für Knobloch im neuen Subaru

Bei der Rebenland-Rallye feierten Günther Knobloch und Jürgen Rausch den M1-Rallye-Masters-Premierensieg im neuen Subaru WRX STI.

Fotos: Harald Illmer

Auf den "Aufbaumarathon“ der letzten zwei Monate in der Rallyewerkstatt des Autohauses Bamminger folgte noch ein filmreifer Endspurt "in Rallyemanier" in Sachen Fahrzeugbeklebung. Am Freitag um 8 Uhr Morgen waren dann auch die Fotos im Kasten, um 11 Uhr spulte das Team Knobloch/Rausch im Shakedown die ersten Kilometer mit dem Subaru ab, kurz nach 14 Uhr startete das Team – noch mit etwas Zurückhaltung – in die erste SP der Rallye. Das Duo eröffnete die Rallye gleich mit der ORC-Führung, da der Favorit der ORC, Martin Kalteis im Gruppe H/A Evo, eine Zeitstrafe ausgefasst hatte. In der Gesamtwertung lag das Team nach SP 1 auf Position 22 – für die erste "echte SP" durchaus respektabel.

Auf SP 2 wendete sich das Blatt aber leider: Ein Reifenschaden aufgrund einer verbogenen Felge nur rund 200 Meter nach dem Start, nach der Anfahrt zu einem Sprung, brachte einen leicht chaotischen Reifenwechsel und gut vier Minuten Zeitverlust inklusive des letzten Platzes in der ORC sowie des 76. Rangs in der Gesamtwertung mit sich – Knobloch und Rausch waren dementsprechend begeistert. Einem Dreher auf SP 3 folgten ein "mentaler Reset" des Fahrerduos im Service und die erste "Top 20"-Zeit in der Gesamtwertung. Von da an arbeitete das gesamte Team eifrig am Setup und an anderen Details, und es ging merklich Schritt für Schritt nach vorne.

Auf SP 7 folgte die erste "Top 15"-Zeit mit dem neuen M1-Subaru – bei dem Starterfeld eine starke Leistung. Schließlich waren zu diesem Zeitpunkt noch drei WRCs und neun R5-Autos, die für M1-Piloten ohnehin in einer eigenen, an sich unantastbaren Liga fahren, im Rennen. Am Vormittag arbeitete das Team weiter am Setup, auch andere Bremsbeläge brachten eine Verbesserung. Es folgte eine 13. Gesamtzeit. Für die letzten zwei Prüfungen nahm das Duo Knobloch/Rausch dann etwas Tempo raus, um das Material zu schonen und ein gutes Ergebnis ins Ziel zu bringen.

Knobloch: "Wir haben bei dieser Rallye sehr viel über den Subaru gelernt, ein gutes Basissetup gefunden und konnten uns von Rang 76 nach SP 2 noch um 53 Plätze auf Gesamtrang 23 vorarbeiten. Das bedeutete einerseits einen klaren Sieg in der M1 Rallye Masters, andererseits auch den zufriedenstellenden zweiten Gesamtrang in der ORC, der AMF-Meisterschaft für Fahrzeuge ohne FIA-Homologation. Eine mehr als gelungene Premiere – die Basis ist gesetzt. Viele Fans haben zudem unseren Auftritt, die gute Pace und den kernigen Sound des 2,5-Liter-Boxermotors mit viel positivem Feedback gedankt – jetzt freuen wir uns auf die Heimrallye von Jürgen Rausch im Lavanttal in drei Wochen."

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