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Neuer VW Golf Sportsvan - erster Test VW Golf Sportsvan 2017

Neuester Stand

Optisch gestrafft, technisch aufgefrischt: der VW Golf Sportsvan. Der Van-Ableger des Golf wurde auf den neuesten Stand gebracht. Erster Test.

mid/rhu

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Früher hieß er Golf Plus, aber das klang den Wolfsburgern wohl letztlich nicht dynamisch und frisch genug. Seit inzwischen drei Jahren trägt der höhere und voluminösere Golf den Beinamen Sportsvan. Und der wurde jetzt der selben Auffrischung unterzogen wie zuvor der "normale" Golf. Die Preisliste beginnt bei 22.490 Euro (Deutschland: 20.475 Euro).

Natürlich hat VW im Zuge des Facelifts das Äußere des Sportsvan ein bisschen gestrafft und verjüngt. Die Stoßfänger sind neu gezeichnet, es gibt neue Halogen-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und neue LED-Scheinwerfer, die LED-Rücklichter sind jetzt serienmäßig montiert.

Fünf neue Leichtmetall-Felgen sind ebenso zu haben wie die neue Außenfarbe Cranberry Red. Neue Details gibt es auch beim Interieur bei Dekoren, Ledersitzen oder Stoffen. Verbessert haben die Wolfsburger auch die Basisausstattung, etwa mit dem Radio Composition Colour und dem Müdigkeitsassistenten.

Der Sportsvan ist vor allem eins: bequem und ziemlich praktisch, er bietet eine ideale Kombination aus komfortabler Großraum-Limousine und variablem Kombi. Der hohe Einstieg und die angenehm übersichtliche Sitzposition gehen einher mit reichlich Platz und einer für die Kompaktklasse sehr hohen Variabilität.

Im Detail wird das etwa an der um bis zu 18 Zentimeter verschiebbaren Rücksitzbank deutlich, an der 40:60 umklappbaren und neigungsverstellbaren Rücksitzbank und dem Kofferraumvolumen von 520 bis 1.520 Liter. Wird der verstellbare Ladeboden in die obere Position eingehängt, entsteht eine annähernde ebene Ladefläche.

Ein kräftiges Update erfuhr das Infotainmentsystem. In der Basis gehört zum Radio ein 5-Zoll-Touchscreen, die aufpreispflichtigen Systeme Composition Media und die Navi-Versionen Discover Media und Discover Pro sind an 6,5 und 9,2 Zoll große Bildschirme in Tablet-Optik gekoppelt.

Für mehr Sicherheit und Komfort sollen zusätzliche Assistenzsysteme sorgen. Etwa der Front-Assistent mit Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion, der Stau-Assistent, der teilautonomes Fahren bis 60 km/h ermöglicht, dazu der Notfall-, Park- und Trailer-Assistent.

Zum Start bietet VW den Golf Sportsvan nur mit Benzinmotoren an, Diesel mit 115 und 150 PS folgen erst im kommenden Frühjahr. Den Einstieg bildet ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 85 oder 110 PS. Letzterer ist mit Sechsgang-Handschaltung und mit 7-Gang-DSG zu haben.

Die neuen Vorzeige-Vierzylinder mit 1,5 Liter Hubraum und Zylinderabschaltung leisten im Sportsvan 130 und 150 PS und sind für den knapp 1,4 Tonnen schweren Kompakten eine gute Empfehlung. Die stärkere Variante ist grundsätzlich an das 7-Gang-DSG gekoppelt, beim 130 PS starken TSI ist es optional.

Laut Norm verbrauchen die 1.5 TSI rund fünf Liter Super auf 100 Kilometer, in der Realität ist der Sportsvan-Pilot mit 6,5 Litern schon ganz munter unterwegs. Und ja: Der stärkere fühlt sich einen ganzen Tick dynamischer an, beim sehr flotten Beschleunigen muss schon mal das ESP eingreifen. Aber ein Langweiler ist die 130 PS-Version trotz der fehlenden 20 Pferdchen noch lange nicht.

Wie bei VW gewohnt wird auch der Sportsvan in den Versionen Trendline, Comnfortline und Highline angeboten, neben den schon erwähnten Zutaten gehören zur Basis bereits elektrisch einstell- und beheizbaren Außenspiegel, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige Plus, höhenverstellbarer Fahrersitz und Klimaanlage.

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