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Corvette Grand Sport Final Edition - im Test

Spaß zum Abschied

Mit der "Final Edition" verabschiedet sich die siebente Generation der Corvette in den munteren Ruhestand. Wir machen einen Abschieds-Test.

mid/ru

Das ist kein Aufruf zum unkontrollierten, zügellosen Rasen. Nein, das ist ein Bericht über die Möglichkeiten, die die Corvette Grand Sport FInal Edition bietet und die man manchmal nutzen kann. Ein anderes Mal reicht es, einfach nur die Kraft der Corvette unterm Hintern zu spüren, frei nach dem Motto: alles kann, nichts muss.

Lange genug auf die Folter gespannt! Bei den Zahlen, die jetzt kommen, weiß jeder um welches Hammerteil es sich hier handelt. Die Corvette C7 Grand Sport Final Edition. Final Edition, weil noch mit Frontmotor. Die zukünftige Corvette bekommt ja einen Mittelmotor verpasst. Sportwagen-Afficionados wollen nicht mehr raus aus diesem Chevrolet, ganz einfach weil er 466 PS hat, einen 6,2 Liter V8-Motor, 8-Gang-Automatik und locker 290 Kilometer die Stunde runterreißt.

Klar, es gibt noch die Version mit 659 PS, aber uns haben die 466 PS gereicht und die 4,1 Sekunden, in denen die Corvette von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Einfach cool, genauso schnell zu sein wie mancher Motorradfahrer. Nicht vergessen: Wir reden über ein Spaßauto!

Ein Hingucker ist die Corvette sowieso. In diesem Orange fällt sie überall sofort auf. Auch an der Tankstelle: "Hey, was verbraucht der?" - "Na ja, so um die 13 Liter auf 100 Kilometer!" - "Glaub ich nicht". Kann er aber glauben. Wir sind ja nicht dauernd volle Pulle gefahren, sondern haben auch zwischendurch die Angeber-Tour vors Straßencafé gemacht. 11 bis 13 Liter durchschnittlich sind also realistisch.

Innen passt die Corvette wie angegossen. Die "Competition-Sportsitze" bieten guten Seitenhalt, sind jedoch ziemlich starr ausgelegt. Das 8-Zoll Display lässt sich nach eigenem Gusto einstellen.

Die Einparkhilfe, sprich Vor- und Rückfahrkamera, ist eine Riesenhilfe, da das Auto tief liegt und dadurch leicht unübersichtlich ist. Der Innenraum macht jedem Design-Interessierten Freude. Schwarzes Nappa-Leder, Velours und Karbon dominieren. Die Materialien sind dezent eingepasst. Musik kommt klar und deutlich, ohne zu wummern aus Bose-Lautsprechern.

Die Fahrt in der Corvette bleibt immer ein wahres Vergnügen, auch dank des adaptiven Fahrwerks namens "Magnetic Ride Control". Die dazugehörigen Fahrmodi decken alle Anforderungen ab. Erwähnenswert ist, neben dem Eco-, Tour- und Sportmodus, der Extra Wetter-Modus. Praktisch ist sie auch noch, in den knapp 300 Liter großen Kofferraum passt sogar ein Rennrad rein - mit abmontiertem Vorderrad.

Die Final Edition kostet natürlich auch Geld. Ab 116.500 Euro steht die Sonderausführung in Deutschland in der Liste, abzüglich eines aktuell gültigen Preisvorteils von 9.050 Euro bleiben noch 107.450 Euro übrig.

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