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VW: Millionen für die Digitalisierung

Neues vom Standortsymposium

Digitalisierung der Produktions-Prozesse - das klingt doch eher sehr theoretisch. Plastisch wird der Ausdruck bei der praktischen Umsetzung - etwa im VW-Werk Wolfsburg, wo Roboter bei der Scheinwerfer-Einstellung helfen oder Schweißpunkte automatisiert geprüft werden. Das kostet erst mal ordentlich Geld. Doch es zahlt sich aus.

mid

Beim Standortsymposium stellten Stefan Loth, Leiter des Werks Wolfsburg, und seine Kollegen jetzt eine ganze Reihe von Verbesserungen aus dem Jahr 2019 vor. Etwa die mit den Schweißpunkten. Sie ist laut VW weltweit in der Automobilindustrie einmalig. Denn künftig werden Schweißpunkte an den Karossen nicht mehr manuell, sondern automatisiert per Ultraschall geprüft und die Daten in Echtzeit in ein IT-System überführt. Loth: "Es ist ein Riesenschritt in puncto Effizienz für das Werk und eine tolle Idee der Belegschaft." Rund drei Millionen Euro soll die Lösung allein in Wolfsburg pro Jahr einsparen, sie soll sukzessive auf andere Standorte übertragen werden.

Mehr Effizienz verspricht auch der Ausbau der Mensch-Roboter-Zusammenarbeit. So überprüfen und justieren seit Ende 2019 in Wolfsburg Roboter die Ausrichtung der Scheinwerfer. "Die Mitarbeiter müssen die Scheinwerfer nur noch einschalten und nicht mehr aussteigen und anschließend selbst justieren" heißt es. Einsparungen in Millionenhöhe erwartet man im VW-Werk auch von Robotern, die erstmals Türen und Heckklappen in die Fahrzeuge einhängen werden.

"Um noch effizienter zu werden, wollen wir am Standort Wolfsburg allein 2020 einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Digitalisierung unserer Prozesse und das Thema Industrie 4.0 investieren", so Stefan Loth.

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