Autowelt

Inhalt

ERWISCHT: Kia Optima Plug-in-Hybrid

Volle Effizienz voraus

Technische Einzelheiten zum Optima PHEV nennt Kia bereits, die Karosserie verstecken die Koreaner aber noch unter einem Tarnkleid.

mid/wp

Nach einer kleinen Kreativitäts-Pause tritt Kia jetzt wieder kräftig aufs Pedal: Nicht auf das Gaspedal, sondern auf den "Beschleuniger" zur Geburt einer großen Familie von Autos, die mit geringerem Schadstoff-Ausstoß oder ganz ohne lokale Emissionen fahren. Den Angang macht der Kia Optima Plug-in-Hybrid mit seiner Markteinführung in der zweiten Hälfte 2016.

Die Mittelklasse-Limousine ist der erste Kia-Hybride, dessen Antriebs-Akku für den E-Motor auch an der Steckdose aufgeladen werden kann. Der bisherige Optima Hybrid bezieht seine Fahrenergie überwiegend aus dem Verbrennungsmotor.

Weil der Neue seine gespeicherte Energie in die Verbrauchsmessung einbringt, klingt der Wert für den kombinierten Verbrauch plug-in-typisch sensationell: Kia schreibt dem Optima PHEV (Plug-in-Hybrid Electric Vehicle) einen Kraftstoffkonsum von 2,4 Liter für 100 km zu.

Von aktuell vier Autos mit geringem Schadstoffausstoß wird Kia das weltweite Angebot bis 2020 auf elf Modelle ausbauen. Damit soll die Kraftstoffeffizienz im Vergleich zu 2014 um durchschnittlich 25 Prozent erhöht werden. Kia setzt dabei auf Hybrid- und auf Plug-in-Hybrid-Autos, auf rein elektrisch fahrende Batterie-Autos und auf Brennstoffzellen-Fahrzeuge mit E-Antrieb.

Im Plug-in-Optima des Jahres 2016 versorgt die Lithium-Polymer-Batterie einen 50 kW/68 PS starken Elektromotor für eine Reichweite von mindestens 43 Kilometer mit Energie. Er kooperiert mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner, der, von direkter Einspritzung gefüttert, 115 kW/156 PS leistet und eine maximale Durchzugskraft von 189 Nm bereithält.

Innerhalb von weniger als drei Stunden ist laut Kia die 9,8-kWh-Batterie an einer 230-Volt-Steckdose wieder aufgeladen. Beide Motoren arbeiten von der Elektronik gesteuert zusammen und bieten eine Systemleistung von 151 kW/205 PS. Es ist davon auszugehen, dass beide Motoren ihre Kraft auf die Vorderachse abgeben.

Optisch soll sich der Hybrid-Optima vom Verbrenner-Modell unterscheiden, was auf den Fotos im Tarn-Outfit allenfalls zu erahnen ist. Im Kühlergrill wird abhängig von der Temperatur eine Jalousie zur Verbesserung der Windschnittigkeit geschlossen, und im linken Vorderkotflügel sitzt der Ladeanschluss.

Drucken

Ähnliche Themen:

16.11.2018
Strom-Kur

BMW erweitert das Antriebsportfolio des 330e um einen Plug-in-Hybrid. Die beiden Antriebseinheiten liefern eine Systemleistung von 252 PS.

12.10.2017
Angesteckt

Der neue Range Rover P400e Plug-in-Hybrid hat eine Systemleistung von 404 PS und soll rein elektrisch bis zu 51 Kilometer zurücklegen können.

20.12.2015
Spritspar-GTI

Der VW Golf GTE soll mit Plug-In-Hybrid Fahrspaß und Effizienz verbinden – ob das gelingt, erfahren Sie im Test des 204 PS starken Spar-Sportlers.

Planai-Classic 2019 Vater und Sohn Deopito holen Gesamtsieg

Vater und Sohn Deopito holten den Gesamtsieg bei der Planai-Classic, die aufgrund der Schneemassen so schwierig war wie schon lange nicht.

Formel 1: Interview Verdankt Russell sein Cockpit McLaren?

Formel-2-Meister George Russell erklärt, welche Rolle McLaren bei seiner Verpflichtung als Grand-Prix-Pilot bei Williams gespielt hat.

Race of Champions 2019 Sensationssieg durch Benito Guerra

Rallyefahrer Benito Guerra setzt sich im Finale des Race of Champions in Mexiko gegen Loïc Duval durch und feiert einen Heimsieg.

WRC: Rallye Monte-Carlo Tänak bereit, um WM-Titel zu kämpfen

In seiner zweiten Toyota-Saison sieht sich Ott Tänak im Kampf um den Rallye-WM-Titel besser gerüstet, die Gelegenheit sei günstig.