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Renault setzt auf Batterie-Recycling
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Konsortium plant nachhaltige Versorgungsquelle

Die Elektro-Offensive ist für die Autoindustrie längst zum Pflichtprogramm geworden. Der ökologische Haken: Was tun mit den ausgedienten Batterien? Renault hat eine Idee und arbeitet ab sofort mit dem international tätigen Entsorgungs- und Recyclingspezialisten Veolia und dem Chemiekonzern Solvay zusammenarbeiten.

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Renault hat eine Idee und arbeitet ab sofort mit dem international tätigen Entsorgungs- und Recyclingspezialisten Veolia und dem Chemiekonzern Solvay zusammenarbeiten. "Gemeinsam werden wir unsere starke Präsenz in der gesamten EV-Wertschöpfungskette in Europa nutzen, um eine wettbewerbsfähige Position auf dem Markt für Batterierohstoffe einzunehmen und über unser Kerngeschäft hinaus Werte zu schaffen", sagt Luca de Meo, CEO von Renault.

Ziel der Partnerschaft ist es, eine sichere und nachhaltige Versorgungsquelle für strategische Batterierohstoffe wie Kobalt, Nickel und Lithium zu schaffen, teilt Renault mit. Die Unternehmen wollen dafür ihr Know-how auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette - von der Sammlung von Elektrofahrzeug-Altbatterien bis hin zu Demontage, Metallextraktion und Reinigung - nutzen und Batterie-Recyclingprozesse verbessern.

Veolia und Solvay haben hierfür ein Konsortium gegründet, dem Renault jetzt beitritt. Durch die Technologien der beiden Pionierunternehmen lassen sich strategische Metalle extrahieren und in hochreine Metalle zurückführen, die sich für die Wiederverwendung in neuen Batterien einsetzen lassen, heißt es. Eine Pilotanlage hierfür ist in Frankreich bereits in Bau.

Hintergrund: Der weltweite Bestand von Elektrofahrzeugen wird laut Renault von zehn Millionen im Jahr 2020 auf voraussichtlich über 100 Millionen im Jahr 2030 steigen. Deshalb ist die Sicherstellung eines stabilen und nachhaltigen Zugangs zu Batterierohstoffen eine strategische Herausforderung.

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