ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Jetzt ist das S3XY-Quartett komplett

Jetzt hat Elon Musk seine „S3XY“ Modellpalette – benannt nach den jeweiligen Model-Typennamen – auch in Österreich, der Schweiz und Deutschland komplett: In diesen Tagen startet die Auslieferung der ersten, vorbestellen Model Y, also der neuen Kompakt-SUV-Reihe aus dem Hause Tesla. 507 Kilometer WLTP-Reichweite, im Idealfall in 15 Minuten 270 Kilometer Reichweite nachtanken, in Kürze Platz für bis zu sieben Passagiere - der Y hat das Zeug, das erfolgreiche Model 3 locker zu toppen und dürfte damit demnächst das meistverkaufte Tesla-Modell werden.

mid/rhu / STS

Zu haben ist zunächst das Long Range-Modell, angetrieben wird es von zwei Elektromotoren, die ihre Kraft per Digitalsteuerung auf die Vorder- und Hinterrädern verteilen. Das sorgt dafür, dass die Beschleunigung von null bis 100 km/h trotz eines Lebendgewichts von rund zwei Tonnen in nur fünf Sekunden absolviert wird. Mit Leistungsangaben hält sich Tesla ziemlich zurück, 254 kW/345 PS sollen es beim Long Range sein, die Performance-Version kommt auf 331 kW/450 PS und eine Sprintzeit von 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit: 217 beziehungsweise 241 km/h. Geladen wird mit maximal 250 kW.

Dank des aerodynamisch ausgefeilten Design soll das Model Y trotz eines deutlich massigeren Auftritts als das Model 3 mit einem Normverbrauch von 16,9 kWh/100 km auskommen. Und es darf bis zu 1.600 Kilo an den Haken nehmen, nachrüstbar im Tesla-Shop nach Auslieferung. Die als "Maximale Reichweite" angebotene Version rollt auf 19- oder 20-Zöllern, die Performance-Variante ist auf 21-Zöllern unterwegs und erreicht eine geschätzte Reichweite von 480 Kilometern - Anfang 2022 soll es damit losgehen.

Aber zurück zum jetzt erstmals in den Tesla-Stores gezeigten Long Range-SUV. Das stellt in Sachen Platzangebot und Variabilität das Model 3 mit seiner kleinen, schmalen Kofferraumklappe weit in den Schatten. Die dritte Sitzreihe für Passagier sechs und sieben wird erst später optional angeboten, serienmäßig ist das Ladevolumen von bis zu 2.158 Litern.

Eine große Heckklappe gibt den Weg zum Kofferraum frei, die Lehnen der zweiten Reihe lassen sich per Knopfdruck nach vorne klappen. Unter der Abdeckung steht noch ein großer Extra-Stauraum parat. Und auch im Trunk unter der vorderen Haube findet noch eine Menge Transportgut Platz.

Das Platzangebot für die ersten fünf Passagiere ist vorne fürstlich und im Fond unter dem hohen Glasdach immer noch ausgezeichnet, so die erste Sitzprobe. Wenig Überraschungen bietet das cleane Cockpit mit dem mittig platzierten 15-Zoll-Touchscreen - das kennt man von den Geschwistern. Die bei Tesla Autopilot genannte Assistenz-Phalanx zum teilautonomen Fahren hat der Long Range-Y schon an Bord, der Basispreis liegt bei 57.490 Euro (D: 56.990 Euro, CH: 62.000 CHF) die Performance-Variante fällt exakt 6.000 Euro teurer aus (D: 7.000 Euro, CH: 9.000 CHF).

Während bei so gut wie allen Autoherstellern aufgrund der Halbleiter-Knappheit monatelange Lieferzeiten alltäglich sind, bekommt man das Model Y aktuell innerhalb von vier Wochen. Möglich macht das eine Strategie ohne große und inviduelle Sonderausstattungen, andererseits, versucht Tesla immer, möglichst viele Teile – darunter auch die aktuell raren Halbleiter – selbst herzustellen, was sich derzeit bezahlt macht. Die Lieferzeit wird im Konfigurator auf der Tesla-Website übrigens in Echtzeit angezeigt.

Aktuell kommt das Model Y aus der Tesla-Fabrik in China, noch heuer sollen aber in der gerade im Bau befindlichen Gigafactory in der Nähe von Berlin die ersten Autos vom Band laufen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Tesla Model Y: Sitzprobe und erste Eindrücke

Weitere Artikel:

Mercedes zeigt den Vision EQXX

Das elektrische "1-Liter-Auto"

Mit einem bahnbrechenden cw-Wert, konsequentem Leichtbau und einem ausgeklügelten Effizienzassistenten wird die Studie zum Reichweiten-Kaiser. Mit dabei: eine Batterie mit besonders hoher Energiedichte

Am 1. Februar 2022 ist Bestellstart

Megane E-Tech: Preise stehen fest

Der neue Megane E-Tech Electric steht in den Startlöchern. In Deutschland ist der vollelektrische Newcomer zum Einstiegspreis von 35.200 Euro zu haben. In Österreich werden mindestens 37.300 Euro aufgerufen.

Konfigurator bereit: Fisker

Preise für den Fisker Ocean online

In der Bandbreite von 42.000 bis 70.000 Euro (Basispreise) lässt sich das 4,63 Meter lange Elektro-SUV aus Los Angeles für den österreichischen Markt konfigurieren. Ungewöhnliche Detaillösungen sorgen für Abwechslung im Segment

Mitte Juni startet der stärkste BMW iX

Total irre: über 1000 Nm Drehmoment

Wenn der BMW iX M60 auf den Markt kommt, heißt es festhalten in allen Belangen: Nicht nur dass krasse Drehmoment fasziniert, auch der Preis ist heiß. Allein der Grundpreis beträgt über 130.000 Euro

Der erste Stromer von Ssangyong ist da

Das ist der Korando e-Motion

Besonders viel verrät SsangYong noch nicht über den Korando e-Motion, das erste Elektromodell der Marke. Klar ist, dass er Anfang 2022 starten soll - und das in Europa. Eine Premiere: Bisher gingen die ersten Exemplare eines neuen Modells immer an koreanische Kunden.

Das Multitalent wird elektrisch

VW Multivan 1,4 eHybrid – schon gefahren

Der VW Multivan hat sich in den letzten Jahrzehnten als Schweizer Taschenmesser unter den Automobilen etabliert. Die neueste Generation wirkt zwar radikal anders, hat sich aber dennoch die zahlreichen Talente bewahrt. Und fährt als Plug-in-Hybrid sogar elektrisch. Erste Eindrücke!