ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

VW e-Golf im Test

Mit einer von 190 auf 300 Kilometer gestiegenen Reichweite ist auch die Zielgruppe des elektrischen Golf deutlich gewachsen.

Mit dem Facelift der Golf-Baureihe wurde auch der e-Golf zart retuschiert. Wichtiger als die Optik ist freilich die dank neuer Batterie deutlich gestiegene Reichweite, die nun bei immerhin 300 Kilometern liegt. Auch wenn unser an den Käfer erinnernder Titel vielleicht nach wie vor etwas zu euphorisch klingt, so schlägt sich der Wolfsburger Stromer auch in der Praxis sehr wacker. Um den e-Golf in den Vergleichstest Winter/Sommer (ab Seite 16) aufzunehmen, machte uns zwar die spätere Markteinführung einen Strich durch die Rechnung, dennoch sind wir die Sommertestrunde bei gleichen Temperaturen – 28 Grad Celsius – auch mit dem VW gefahren.

Testverbrauch unter Werksangabe

Mit einem Durchschnittsverbrauch von 10,7 kWh hätte er sich auch im Wettbewerbsumfeld einen Spitzenplatz gesichert. Und dabei sogar die Werksangabe von 12,7 kWh deutlich unterboten und eine Reichweite von über 300 Kilometern erzielt. Dennoch gilt beim Golf das Gleiche wie für alle anderen E-Autos auch, Kälte und hohes Tempo sind und bleiben die größten Feinde der Reichweite. Man tut gut daran, sich genau zu überlegen, ob man mit der von VW angegebenen Praxisreichweite von 200 Kilometern – die im Winter weiter sinken kann – auch über die Runden kommt. Wenn ja, kann auch die Elektrovariante alle Stärken des klassischen Golf ausspielen. Ein klassenloses Auto, das bei jedem Anlass eine gute Figur macht, ohne zu dick aufzutragen. Derzeit ist der e-Golf zudem preislich äußerst attraktiv. Werden sämtliche Bonifikationen und Prämien ausgenutzt, winkt beim Umstieg ein Nachlass bis zu 11.680 Euro für Privatkunden, 7.380 Euro gibt es immerhin noch für Firmen. Bei einem Listenpreis von 38.690 Euro ein mehr als interessantes Angebot, bei dem bei gewerblicher Zulassung zudem noch die Vorsteuer abgezogen werden kann.

Spezifikation

Leistung (kW/PS)
100/136
Drehmoment (Nm)
290
0-100 km/h (in Sek.)
9,6
Verbrauch (kWh/100 km)
12,9–13,8
Antrieb
Vorderrad
Akkukapazität (kWh)
35,8
Reichweite (WLTP)
231
Ladestandard AC (Steckertyp, Leistung in kW, Phasen)
Typ 2, 7,2 kW, 3 p.
Ladestandard DC (Steckertyp, Leistung in kW) 
CCS, 50 kW
Kofferraumvolumen
314–1.231
Batteriegarantie
160.000/8 Jahre
Listenpreis (inkl. MwSt.)
33.990
Volkswagen e-Golf Volkswagen e-Golf Volkswagen e-Golf Volkswagen e-Golf

Ähnliche Themen:

Tests

Weitere Artikel:

Yokohama setzt auf nachhaltige Produktion

Durchbruch bei Herstellung von synthetischem Kautschuk

Dem japanischen Reifenhersteller Yokohama könnte mit der Entwicklung synthetischen Kautschuks ein großer Durchbruch gelungen sein.

ÖAMTC-Test widerspricht Hersteller-Empfehlungen zur Demontage

Kopfstützen im Auto verbessern Sicherheit von Kindersitzen bei Heckaufprall

Laut Info vieler Fahrzeughersteller soll vor dem Einbau eines Kindersitzes die jeweilige Auto-Kopfstütze entfernt werden. Ein ÖAMTC-Test zeigt nun, dass die montierte Kopfstütze die Sicherheit für das Kind bei einem Heckaufprall erhöht.

Sind für E-Autos spezielle Felgen notwendig?

Reifen und Felgen bei E-Autos – was zu beachten ist

Elektro-Autos sind, im Vergleich zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen, in vielerlei Hinsicht anders. Bedeutet das auch, dass bei den Rädern ebenfalls neue Regeln gelten? Wir haben nachgeforscht.

Rollsplit und schlechte Haftung als Frühlingsgefahren

So gelingt der Saisonstart ohne Unfall

Gerade zu Beginn des Frühlings ist die Gefahr eines Unfalls am höchsten, Der ÖAMTC bietet eine VIelzahl an Sicherheitstrainings an, die in einzelnen Bundesländern sogar gefördert werden.