ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Mitsubishi Eclipse Cross PHEV im Test
Mitsubishi

Fescher & elektrischer

Mitsubishi wird auch weiterhin neu entwickelte Modelle in Österreich verkaufen, der Eclipse Cross PHEV ist das erste davon.

Sie erinnern sich: Mitsubishi hat im Juli 2020 angekündigt, keine neu entwickelten Fahrzeuge mehr in Europa auf den Markt zu bringen. Alarmstimmung beim Importeur, bei den Händlern, bei den Kunden! Erste Entspannung im Oktober: Man sei zuversichtlich, zumindest den fertig entwickelten Eclipse Cross PHEV in Österreich verkaufen zu können, meldete der Importeur. Doch erst Anfang April wurden die Verhandlungen mit Mitsubishi Europe abgeschlossen. Und siehe da: Österreich erfüllt – im Gegensatz zu manch anderem Land – alle Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Import-Aktivitäten.

Ein Motor, drei Ausstattungen
Soweit die Einleitung, denn sonst wäre es auch nicht möglich gewesen, den bereits zitierten Eclipse Cross PHEV während eines mehrstündigen Tests im Raum Frankfurt zu fahren. Ja, den Eclipse Cross gab es schon bisher. Doch nicht zuletzt wegen der eigenwilligen Heckpartie fand er nicht so viele Kunden, wie das Händler und Importeur gerne gehabt hätten. Alles Geschichte: Denn die neue Version, auf 4,54 Meter gewachsen, ist hübsch anzusehen – auch hinten!

Die Neuausgabe des Eclipse Cross wird diesmal nur als Plug-in-Hybrid angeboten. In diesem Fall sind es zwei Elektromotoren (82 PS an der Vorderachse, 95 PS hinten) und ein 2,4-Liter-Benziner mit 98 PS plus eine Lithium-Ionen-Batterie mit 13,8 kWh. Ein ausgeklügeltes System, das bei den Tests durchaus zu gefallen wusste. Natürlich hilft meist der Benziner, beim Überholen ebenso wie auf der Autobahn. Laut WLTP schafft der Eclipse Cross PHEV bis zu 45 Kilometer rein elektrisch, aufgeladen ist die Batterie an einer Haushaltssteckdose in vier Stunden. Schade: Unter 50 Kilometer E-Reichweite gibt’s keine 2.500 Euro Förderung in Österreich.

Innenraum wurde überarbeitet
Und der Preis? Ab 34.475 Euro geht es los, drei Ausstattungsstufen stehen zur Auswahl; Firmenkunden werden am ehesten zur mittleren Version Intense+ greifen. Zu Herzen genommen hat man sich auch die Kritik am Innenraum. Der Bildschirm ist nun einfacher bedienbar, das Touchpad wurde entfernt, sodass es mehr Stauraum in der Mittelkonsole gibt. Übrigens: In knapp zwei Jahren kommen auch zwei neue Modelle aus den Werken des Allianzpartners Renault, mit Mitsubishi-Genen, das verspricht man. Doch das ist Zukunftsmusik …

Technische Daten:
Hubraum | Zylinder 2.360 cm3 | 4
Leistung 98 PS + 60/70 kW E-Motoren
Drehmoment 193 Nm + 137/195 Nm
0–100 km/h | Vmax 11,0 s | 162 km/h
E-Reichweite | Antrieb 45 km | Allrad
Ø-Verbrauch | CO2 2,0 l S | 46 g/km (EU6d)
Kofferraum | Zuladung 471–1.108 l | 525 kg
Garantie Fahrzeug | Batterie 5 Jahre | 8 Jahre

Das gefällt uns: gefälligere Optik, niedriger Verbrauch
Das vermissen wir: 5 Kilometer mehr E-Reichweite
Die Alternativen: Ford Kuga PHEV, Hyundai Tucson PHEV Werksangaben

News aus anderen Motorline-Channels:

Mitsubishi Eclipse Cross PHEV im Test

Weitere Artikel:

Spezieller Lkw für Anwendung entwickelt

Renault elektrifiziert die Müllabfuhr

Mit dem D Wide Z.E. LEC möchte Renault Kommunen ansprechen, die ihre Müllabfuhr elektrifizieren wollen. Als Geschmacksverstärker haben die Franzosen dem Schwerlaststromer noch ein paar interessante Sicherheits-Features gegönnt.

Neues Design für neue Mobilität

SsangYong wird vollelektrisch (demnächst)

Während heuer der Korando mit Plug-in-Hybrid-Antrieb kommt, bietet SsangYong mit der Studie X200 einen Ausblick auf die vollelektrische Zukunft, die nächstes Jahr startet. Und deren neue Designsprache Anleihen an der Vergangenheit nimmt.

Mehr als 100 Kilometer elektrische Reichweite

Mercedes bringt die S-Klasse als Plug-in-Hybrid

Die Stuttgarter ziehen das Tuch der pluginhybridisierten Version ihres Flaggschiffs S-Klasse. Der Name 580 e mag ungewohnt klingen. Die vorläufigen technischen Daten sollten aber genau so für hochziehenden Augenbraue sorgen.

"Die Ergebnisse sind äußerst vielversprechend"

Mit Hilfe des Lasers schneller laden?

Schnelles Laden ist der Turbo der Elektromobilität. Zwei Forscher-Teams vom LaserApplikationsZentrum (LAZ) und dem Institut für Materialforschung (IMFAA) der Hochschule Aalen beschäftigen sich mit der Frage, wie sie die Schnellladefähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien verbessern können.

Lastenrad und Scooter als ungewohnte Anwendungsgebiete

BMW probiert Elektro auf zwei und drei Rädern

Erstmals präsentiert BMW in der Firmengeschichte ein Lastenfahrrad und einen Scooter. Und nicht nur das. Da beide als Stars moderner Mobilität im urbanen Raum gelten, verpassen die Münchner ihnen einen elektrischen Antrieb.

Online-Vergleichsportal schafft Kostenwahrheit

Wann sich ein E-Auto wirklich rechnet

Elektroauto oder lieber doch nicht? Wer sich mit der Entscheidung und der dazugehörigen Kalkulation ein wenig schwer tut, findet nun Abhilfe online. Die Auto-Info erlaubt es nun, die Stromer mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zu vergleichen.