ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Ein selbstbewusster Startpreis

Ein Suzuki um 57.990 Euro; kann das funktionieren?! Suzuki selbst ist anscheinend zuversichtlich. Just um diesen Betrag startet der neue Across nämlich in den österreichischen Handel. 

Zugegeben: In der einen Ausstattungsvariante, die zum Kauf angeboten wird, bringt der Across bereits alles mit, was der SUV-Kunde von einem Crossover dieser Preisklasse erwarten darf: Allradantrieb, Automatik (logisch für einen Plug-In Hybrid), 19-Zoll-Alufelgen, eine Auspuffanlage mit zwei Endrohren, LED-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht sowie einen großen Innenraum mit Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung sowie ein 9-Zoll-Touchscreen-Display das darüber hinaus das Einbinden von Smartphones per Apple Car Play und Android Auto erlaubt.

Und für Geländetauglichkeit ist vorgesorgt: Der Trail Mode übernimmt die Funktion eines automatischen Sperrdifferenzials, um bestmögliche Traktion und Fahrstabilität auf rutschigem Untergrund sicherzustellen. Das System bremst Räder bei beginnendem Traktionsverlust ab und leitet das Drehmoment an die Räder mit der besten Traktion. Das System greift zudem in Motor- und Getriebesteuerung ein, um das Fahrzeug in Bewegung zu halten.

Herzstück ist ein Elektromotor mit 134 kW Leistung und 270 Newtonmeter Drehmoment an der Vorderachse. Der Elektromotor wird von einer im Unterboden platzierten Lithium-Ionen-Batterie mit Energie versorgt, die einen Energiegehalt von 18,1 kWh hat. Dadurch kann das Fahrzeug bis zu 75 Kilometer stromern. Für kraftvolle Beschleunigung bei höheren Geschwindigkeiten soll laut Suzuki der 2,5-Liter-Benziner mit 136 kW/185 PS sorgen, der darüber hinaus auch die Batterie aufladen kann. Konkret stehen vier Betriebsmodi zur Wahl. Im EV-Modus wird das Fahrzeug ausschließlich vom Elektromotor angetrieben – auch bei voller Beschleunigung. Im Auto- EV/Hybrid-Modus und im Hybrid-Modus schaltet sich der Verbrennungsmotor je nach Leistungsanforderung automatisch zu. Im Batterielade-Modus agiert der Benzinmotor als Generator und produziert elektrische Energie für die Batterie.

Zum umfangreichen Sicherheitspaket gehören ein Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff, ein adaptiver Tempomat (ACC) sowie das Pre-Collision System (PCS), das mit Hilfe von Millimeterwellen-Radar und Monokamera andere Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer erkennt.

Kommt euch, ebenso wie der Look des Autos, irgendwie bekannt vor? Gutes Auge. Der Across ist im Grunde nichts anderes als ein Toyota RAV4 Plug-in Hybrid mit anderer Nase und frischen Logos. Der ist allerdings bei uns noch nicht erhältlich, weil der deutsche Markt quasi unsere ganzen Autos ob der dort besonders hohen Staatsprämien "absaugt". Ergo gibt es hier auch noch keine Preis-Informationen. Bei unseren nördlichen Nachbarn geht es aber (mit 16% MWSt) bei 46.293 Euro mit dem Einstöpsel-RAV4 los. Es wird also spannend, ob der Suzuki am Ende teurer als "das Original" sein wird. 

Bestellbar ist der neue SUV-Star in Österreich ab November 2020. 

Ähnliche Themen:

Weitere Artikel:

e-tron eine Nummer kleiner

Q4 e-tron: Der nächste Treffer

Das vollelektrische Angebot der Ingolstädter wird an der Basis erweitert. Was für eine Freude: Sogar Anhänger lassen sich mit Q4 e-tron und Q4 Sportback e-tron ziehen.

Aufwachen nach der Party

Helden auf Rädern: Renault Be Bop

Zugegeben, ein kleiner Transporter aus 2008 ist jetzt nicht das, was man als echten Klassiker verstehen würde. Und dennoch markiert der Renault Be Bop einen gravierenden Einschnitt in die Art und Weise, wie Autofirmen neue Ideen umsetzen.

So sehr der neue Jahrgang der Scrambler 1200 XC und XE auf dem technischen Gebiet dazugelernt haben. Der Coolness der auf 1.000 Stück limitierten Scrambler Steve McQueen-Edition können sie nur schwer das Wasser reichen.

Suzuki Cup Europe Hungaro Ring

Zwei Siege für Österreich auf dem Hungaroring

Die Sieger heißen der Läufe des Suzuki Cup Europe am Hungaro Ring heißen Max Wimmer, Dominik Haselsteiner sowie Adam Lengyel.