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Apple-Auto kommt noch vor 2025?
Apple

Quellen bestätigen: Project Titan lebt

Ein Insider sagt, es wird "wie das erste Mal, als man das iPhone sah" sein: Apple Inc. treibt die Technologie-Entwicklung für selbstfahrende Autos weiter voran und peilt bis 2024 die Produktion eines Serienfahrzeugs an, das zudem mit einer proprietären und vermeintlich bahnbrechenden Batterietechnologie ausgestattet sein könnte.

Johannes Posch

Die Bemühungen des iPhone-Herstellers im Automobilbereich, bekannt als Project Titan, verliefen bisher recht unstet. Der Startschuss fiel 2014, irgendwann aber schraubte Apple seine Bemühungen zurück, um sich auf Software zu konzentrieren. 2018 dann kehrte mit Doug Field, ein Apple-Veteran, der bis dahin bei Tesla gearbeitet hatte, zu Apple zurück, um das Projekt zu beaufsichtigen und auf Schiene zu bringen. Danach hörte man erst 2019 wieder etwas von ihm bzw. dem Projekt. Nämlich, als er 190 Mitarbeiter aus dem Team warf.

Nun aber, so sagten zwei mit den Bemühungen vertraute Personen gegenüber Reuters, hat Apple genug Fortschritte in Sachen Software gemacht, um sich wieder auf die Konstruktion eines Endkunden-Fahrzeugs zu konzentrieren, das noch bis 2025 auf den Markt kommen könnte. Damit stehen Apples Pläne übrigens auch in starkem Kontrast zu denen von Alphabet Inc's Waymo, die ihre selbstfahrenden Autos ja als Robo-Taxis konzipiert haben.

Im Mittelpunkt von Apples Strategie für die Revolutionierung des Personenverkehrs steht dabei dem Vernehmen nach ein neues Batterie-Design, das die Kosten für Batterien "radikal" reduzieren und die Reichweite des Fahrzeugs gleichzeitig erhöhen soll; so ein Insider.

Apple selbst lehnte es ab, sich zu seinen Plänen oder zukünftigen Produkten zu äußern.

Klar ist aber, dass Apple, die bis dato ja mit Fahrzeug-Fertigung nichts am Hut hatten, starke Partner braucht, um ein Massenmarkt-Fahrzeug tatsächlich auf die Straßen zu bringen. Den besten Beweis dafür lieferte Elon Musk's Tesla: Er brauchte 17 Jahre, bevor das Unternehmen mit der Herstellung von Autos einen nachhaltigen Gewinn erwirtschaftete.

"Wenn es ein Unternehmen auf dem Planeten gibt, das die Ressourcen dazu hat, dann ist es wahrscheinlich Apple. Aber gleichzeitig ist es kein Mobiltelefon", sagte eine Person, die an Project Titan gearbeitet hat.

Wer das Apple-Auto am Ende zusammenbauen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt freilich noch unklar. Die genannten Quellen gaben aber an, dass die Kalifornier es nicht selbst versuchen wollen, sondern sich wohl lieber auf einen Produktionspartner verlassen wollen. Beispielsweise wurden mit Magna bereits entsprechende Gespräche geführt. Diese verliefen aber über die Zeit im Sand.

Mehr noch: Es besteht wohl auch immer noch die Möglichkeit, dass Apple sich am Ende dazu entscheidet sich mit einem traditionellen Autohersteller zusammenzutun und "nur" die Technologie für autonomes Fahren beisteuert. Dabei hat der iPhone-Hersteller ja just mit seinen Smartphones auch schon Erfahrung mit passender Hardware gesammelt, setzten ihre Kamera-Systeme doch zuletzt auf Lidar-Systeme zur Entfernungsmessung. Die passenden Einheiten für Fahrzeuge sollen sodann direkte Ableitungen der Systeme sein, die im iPhone 12 Pro und iPad Pro-Modellen zum Einsatz kommen, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden.

Was die Batterie des Fahrzeugs betrifft, plant Apple ein einzigartiges "Monozellen"-Design zu verwenden, das die einzelnen Zellen in der Batterie vergrößert und Platz im Inneren des Batteriepakets freimacht, indem Taschen und Module, die Batteriematerialien enthalten, eliminiert werden, sagte einer der Insider.

Dadurch kann mehr aktives Material in die Batterie gepackt werden kann, was dem Auto eine potenziell größere Reichweite verleiht. Apple forscht auch an einer neuen Chemie für die Batterie, die LFP oder Lithium-Eisen-Phosphat genannt wird. Sie soll, so die Quelle, von Natur aus weniger Abwärme produzieren und ist daher sicherer als andere Arten von Lithium-Ionen-Batterien.

"Es ist das nächste Level", sagte der Insider über Apples Batterietechnologie. "Es ist wie als man das erste Mal das iPhone gesehen hat."

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