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Der Vormarsch ist nicht aufzuhalten

Laut einer Deloitte-Studie werden E-Autos in zehn Jahren global betrachtet bereits auf einen Marktanteil von 32 % kommen, in Europa sogar auf 42 %. Jährlich sollen dann 31,1 Millionen davon über die Theke gehen. 

Auch wenn die Branche aktuell durch Corona etwas zu kämpfen hat: Geht es nach den Forschern bei Deloitte, ist der Vormarsch der E-Fahrzeuge nicht aufzuhalten: Das Beratungsunternehmen prognostiziert in den folgenden Jahren ein steiles Wachstum ihrer Verkaufszahlen.

„Ausgehend von einer jährlichen Durchschnittswachstumsrate von 29 % wird die Verkaufszahl bis 2025 bei 11,2 Millionen liegen. Für 2030 ist demnach mit 31,1 Millionen verkauften E-Autos zu rechnen“, analysiert Gerhard Marterbauer, Partner bei Deloitte Österreich. „Vor allem vollelektrische Modelle sind stark im Kommen und werden bis dahin 81 % der neu verkauften Elektrofahrzeuge ausmachen.“

Weiter werden E-Autos der Prognose zufolge bis 2030 einen globalen Gesamtmarktanteil von 32 % ausmachen. In Europa wird sogar mit 42 % Marktanteil gerechnet, in China mit beachtlichen 48 %. Nur die USA hinken hinterher und werden voraussichtlich rund fünf Jahre hinter dem europäischen Markt zurückliegen, sagen die Marktforscher.

Die Grundlage für die optimistische Einschätzung ist vielschichtig. Einerseits verorten die Experten eine zunehmend positive Grundhaltung unter den Konsumenten und Konsumentinnen, andererseits bessert sich zunehmend das regulatorische Umfeld (Förderungen und Co.). Und die immer neuen und zunehmend attraktiveren Modelle schaden natürlich auch nicht.  

„Neben der immer größeren Auswahl an neuen Elektrofahrzeugen ist auch der wachsende Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos ein Grund, warum ein Elektroantrieb für immer mehr Konsumenten eine Option wird. Ein weiterer Hebel für die breite Etablierung findet sich auf Unternehmensebene: Firmenwagen und Unternehmensflotten machen den größten Teil bei Neuwagenverkäufen aus“, so Marterbauer. „Die noch teils eingeschränkte Reichweite und unzureichende Ladeinfrastruktur sind jedoch Punkte, an denen angesetzt werden muss. Hier sind sowohl die Automobilbranche als auch der öffentliche Sektor gefordert.“

Hier der Link zur kompletten Studie!

(Bild von andreas160578 auf Pixabay

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