ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Schnelle Volkswagen heißen künftig GTX

Sportmodelle der ID-Baureihen mit zwei E-Motoren

VW spricht von intelligenter Sportlichkeit, die man unter dem Kürzel GTX auf den Markt bringen möchte. Das erste Modell wird auf Basis des ID.4 Ende April auf den Markt kommen.

Ob es ein Zufall ist, dass man den ersten sportlichen Stromer aus Wolfsburg zum 45. Geburtstag des Golf GTI auf den Markt bringt? Der Keimzelle des großen Wandels, den die ehemals als bieder und langweilig verschrieenen VWler seither vollzogen haben. Selbst wenn nicht: Die Zeichen stehen am Mittellandkanal derzeit nun einmal auf Nachhaltigkeit und Sauberkeit, und da kann man auch das Thema Fahrfreude nicht einfach so unkommentiert stehen lassen. Nach GTI und GTE kommt nun also GTX, das für die Marketing-Strategen folglich für intelligente Sportlichkeit steht.

„Die Buchstaben GT signalisieren schon seit Langem Fahrfreude,“ sagt Klaus Zellmer, Vorstand Marketing und Vertrieb der Marke Volkswagen. Ok, aber warum jetzt gerade ein X als dritten Buchstaben? „Jetzt schlägt das X die Brücke zur Mobilität der Zukunft. Nachhaltigkeit und Sportlichkeit schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich intelligent.“

Das bedeutet konkret: Zusätzlich zum serienmäßigen Heck-E-Motor bekommt der ID.4 GTX einen zusätzlichen an der Vorderachse. Damit sind alle GTX auch automatisch Allradler, wo das “X” als Bezeichnung ja auch ganz gut passt. Der zusätzliche Motor schaltet sich jedenfalls innerhalb weniger Millisekunden immer dann dazu, wenn sehr hohe Leistung oder starke Traktion gefordert sind. Nur im neuen Fahrmodus „Traction“ ist er permanent zugeschaltet.

Damit auch jeder sofort sieht, mit welchem Kaliber von ID er es zu tun hat, werden alle GTX-Modelle auch noch über sportliche Designdetails und eine eigene Licht-Signatur verfügen. Und natürlich – ganz im Stile des Opis von 1976 – über die magischen drei Buchstaben im Kühlergrill.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Marderbisse sind der Albtraum vieler Autofahrer. Doch bei Elektroautos können die Schäden im Falle eines Kurzschlusses besonders teuer werden.

1.200 Liter Laderaum & Offroad-Fahrprogramm

Porsches Elektrokombi heißt Taycan Cross Turismo

Wie das Amen im Gebet folgt in der Autowelt auf die Limousine immer die Kombi-Version. Der vollelektrische Taycan macht da keine Ausnahme. Nur dass er noch einige zusätzliche Features mit auf den Weg bekam.

Reif für den Praxiseinsatz

Test: Citroën e-Jumpy

Der Citroën e-Jumpy stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie praxistauglich ein Elektro-Nutzfahrzeug sein kann.

Neulich, als mir die Zukunft mal wieder eine Szene machte ...

Cartoon: Reichweitenangst

Mangeldenken ist so alt wie die Menschheit selbst. Wehe dem, der im kältesten Winter von überhaupt nicht genug Holz vor der Hütte hat. Oder zu wenig Salzhering im Keller. Oder kein Eis für den Martini. Aus solcher Prägung entstehen auch all die schönen Vorurteile über zu wenig Reichweite von Elektroautos. Es wird Zeit, ihnen selbstbewusst entgegenzutreten und das Bärenfell gegen ein schickes Ladenetz zu tauschen.

Polestar 1 endet mit Sonderserie

Ein Goldstück zum Abschied

Sammler dürften sich freuen: Polestar bringt eine Special Edition des elektrischen Performance Hybridfahrzeugs Polestar 1 auf den Markt.

Fünf von sechs Modellen empfehlenswert

Wallboxen im ÖAMTC-Test

Das Angebot an Wallboxen für den Hausgebrauch ist riesig – doch welche ist auch ein guter Kauf? Genau dieser Frage ging der ÖAMTC nach und testete sechs Geräte. Das Ergebnis stimmt fast durchwegs versöhnlich.