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Sportliche VW heißen künftig GTX
VW

Neues Kürzel, doppelte Power

Die elektrischen Modelle von VW bekommen einen dynamischen Ableger. Den Anfang macht der ID.4 GTX mit zwei Motoren, Allradantrieb und 299 PS. Verkaufsstart ist noch dieses Jahr.

Wie auf motorline.cc bereits angekündigt, nennt VW ihre schnellsten Stromer künftig wie ultraschnelle Grafikkarten, oder wie ein Sondermodell des Scirocco II. Dass man das Kürzel “GTI” irgendwie ummodeln würde, lag nach dem Plug-in-Hybrid-Golf GTE ja quasi auf der Hand. Nun aber gibt es kurz vor der Markteinführung die ersten harten Fakten.

So bekommt der ID.4 GTX je einen E-Motor an der Hinter- und der Vorderachse. Das ergibt zum einen natürlich automatisch Allradantrieb. Zum anderen eine Maximalleistung von 220 kW / 299 PS – die allerdings nur für maximal 30 Sekunden zur Verfügung stehen – ehe es wieder einer kurzen Abkühungsphase benötigt – in Anbetracht der Tempolimits aber eine eh mehr als ausreichende Zeitspanne. Derart bestückt, schafft dieser ID.4 nicht nur mühelos Steigungen von bis zu 37,5%. Das Topmodell der Baureihe beschleunigt zudem in nur 3,2 Sekunden von Null auf 60 km/h und in 6,2 Sekunden auf 100 km/h. Die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Gerade letzter Wert hört sich zwar nicht besonders heftig an. Aber auch hier kann gesagt werden: Für Öster reichts.

Optisch gibt es dezente Änderungen. Der bekannte Lichtstreifen an der Front wurde mit kraftvollen Elementen kombiniert – insbesondere den drei Wabenelementen, die das Tagfahrlicht bilden und eine Verbindung zum Zweier-Golf GTI herstellen – wir werden das demnächst bei einem Lokalaugenschein einmal überprüfen. Blickfang am Heck sind neben dem neu gestalteten Stoßfänger die 3D-LED-Rückleuchten, deren Bremslichter wie ein X geformt sind.
 
Dach und Heckspoiler sind schwarz ausgelegt, die Dachrahmenleiste ist in hochglänzendem Anthrazit gehalten. Das Interieur präsentiert sich ebenfalls mit einem neuen Farbkonzept. Der obere Bereich der Instrumententafel und die Kunstleder-Inserts in den Türen sind im dunklen Blauton X-Blue gehalten. Rote Kontrastnähte setzen hier und auf den Sitzen Akzente. Das GTX-Logo erscheint auf dem Lenkrad, den Einstiegsleisten und – als Perforation – im oberen Bereich der Vordersitzlehnen.
 
Wer jetzt Blut geleckt hat, der kann sich ab Mai seinen ID.4 GTX vorbestellen. Vor Spätherbst ist mit den ersten Fahrzeugen in Österreich aber nicht zu rechnen. Preise stehen demnach auch noch nicht fest.

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