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Hyundai: Mehr Möglichkeiten mit "E-GMP"
Hyundai

23 elektrifizierte Modelle in fünf Jahren

Hyundai hat mit der "Electric Global Modular Platform", abgekürzt E-GMP, eine Menge vor. Der Autobauer selbst spricht vom "Beginn einer neuen Ära". Denn mit der neuen Fahrzeugarchitektur, die unter der Submarke Ioniq vertrieben wird, soll vieles besser werden.

mid/arei

So lassen sich künftige batterieelektrische Fahrzeuge flexibler für unterschiedliche Kundenansprüche gestalten und konstruieren. Zudem profitieren die Kunden von einer verbesserten Reichweite und dank 800-Volt-Technologie von einer sehr schnellen Ladeleistung.

Einer der größten Vorteile der E-GMP stellt die Schnellladefähigkeit dar. An einer 350-Kilowatt-Ladestation kann die Batterie mithilfe der 800-Volt-Technik in lediglich 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden.

Im Vergleich dazu würde ein mit der 400-Volt-Technik ausgestattetes Fahrzeug für denselben Ladevorgang etwa doppelt so lange benötigen. Das "Nachladen" für 100 Kilometer Reichweite nach WLTP ist bereits nach fünf Minuten abgeschlossen.

Das System erlaubt gleichermaßen das Laden an 800-Volt- und 400-Volt-Ladestationen, ohne dass zusätzliche Komponenten oder Adapter erforderlich sind. Dieses System bietet den Kunden die Vorteile der 800-Volt-Schnellladung, unabhängig von der tatsächlichen Spannung des Ladegeräts.

Herz der E-GMP-Architektur ist ein großes, flach im Fahrzeugboden untergebrachtes Akkupaket mit hoher Kapazität, das beim IONIQ 5 Reichweiten von bis zu 485 Kilometern nach WLTP ermöglicht. Das flache Akkupaket sorgt für einen durchgängig ebenen Boden im Innenraum.

Die E-GMP-Architektur ist Teil der Strategie der südkoreanischen Marke, einer der führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen zu werden. In den nächsten fünf Jahren plant die Hyundai Motor Group insgesamt 23 elektrifizierte Modelle auf den Markt zu bringen, davon elf reine Elektrofahrzeuge wie den IONIQ 5, IONIQ 6 und IONIQ 7. Ziel ist es, bis 2025 mehr als eine Million Elektrofahrzeuge weltweit zu verkaufen.

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