ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Elektrisch reisen ohne zittern

Ähm, wir meinen: Citan. Der nächste Citan Tourer kommt 2022 als lifestyletaugliche T-Klasse. Wir durften den vollelektrischen EQT virtuell unter die Lupe nehmen. Viele Details sind offen.

Mag. Severin Karl

Die Überschrift klingt natürlich nach super-reichweitenstarker Batterie, doch eine unserer brennendsten Fragen konnte bei unserem Besuch bei Peter Feneberg nicht konkret beantwortet werden. Nachdem der EQT noch ein Concept-Car ist, beschränkt sich der Mercedes-Sprecher für den Bereich Small Vans auf ein schwammiges „wettbewerbsfähig“, wenn es um Batteriegrößen und Reichweiten geht. Erst im Anschluss bekommen wir detaillierte Fotos geschickt. Ein Detailbild des Cockpits zeigt „265 km“ auf den digitalen Anzeigen. Aha, ein erster Hinweis!

Benz-Charakteristika im Fokus
Wirklich weit in die Zukunft lässt uns die Sternen-Mannschaft also nicht blicken, viele Details sind noch offen. Aber: Der künftige Citan, wie die kommerzielle Variante weiterhin heißen wird, kommt noch dieses Jahr als Bruder des Renault Kangoo auf den Markt. Im ersten Halbjahr folgt die zivile Variante als T-Klasse, noch etwas später der EQT. Mit der Renault-Kooperation hat Mercedes vor knapp zehn Jahren keine Lorbeeren einfahren können. Das soll diesmal anders werden: „Die Entwicklung wurde von Beginn an bei Renault begleitet“, so Feneberg, „ein eigenes Team kümmert sich, darum, dass die typischen Mercedes-Charakteristika einfließen, egal ob es Design, Materialien, Sicherheit oder Fahreigenschaften betrifft.“ Produziert wird das neue Personenshuttle, das auf 4945 Millimeter Außenlänge sieben Personen transportieren kann, in Maubeuge (Frankreich). Eine Kurzversion wird folgen.

E-Longboard im Kofferraum
Ein ungewöhnlich geschnittenes Panoramadach, ein Black Panel Kühlergrill mit Sternenmuster, dazu 21-Zoll-Felgen und ein Abschluss mit einem durchgehenden LED-Band: Ganz schön lässig, was da auf die Beine gestellt wurde. Damit ja keiner auf Lifestyle-Assoziationen vergisst, wurde im Kofferraum eine Aussparung für ein eigens entwickeltes E-Longboard integriert. „Nein“, sagt Melanie Brunner, die als Produktmanagerin neben Feneberg im Videocall dabei ist, das per Fingerring gesteuerte Sportgerät könne sie nicht vorführen, „dafür war zu wenig Zeit zum Üben.“ Na dann, bleibt Zeit für kleine Highlights zum Schluss: Erstmals in diesem Segment wird beste Konnektivität durch MBUX sichergestellt und es gibt auf jeder Seite besonders weit öffnende Schiebetüren.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

40.000 bis 50.000 Euro für den China-Stromer

MG Marvel R Electric bestellbar

Diesen Herbst landet der schnittig gezeichnete E-SUV MG Marvel R in den heimischen Schauräumen. Nun kann er bereits vorbestellt werden. Erhältlich mit Hinter- oder Allradantrieb und in den Ausstattungslinien Comfort, Luxury und Performance wird er voraussichtlich zwischen 40.000 und 50.000 Euro kosten.

E-Autobesitzer fahren mehr

Umfrage von Nissan zur Kilometerleistung

Wer fährt mehr: Besitzer von Elektro- oder von Verbrennerautos? Eine Umfrage von Nissan gibt eine Antwort. Demnach spulen E-Autofahrer in Europa im Jahr durchschnittlich 630 Kilometer mehr ab als Fahrer konventionell angetriebener Fahrzeuge.

Strom-sparend Fahren und WLTP-Verbrauch deutlich unterbieten

Mazda Urban Challenge 2021

Laut WLTP verbraucht der Mazda MX-30 18 kWh auf 100 Kilometer. Bei der Urban Challenge 2021 hat es der Gewinner auf 10,6 geschafft! Hier unser Bericht zum Wettbewerb samt wertvoller Tipps wie man möglichst effizient mit einem Elektro-Auto fährt.

JLR stellt Wasserstoff-Antriebskonzept vor

Defender Prototyp mit Brennstoffzelle

Der britische Automobilhersteller Jaguar Land Rover entwickelt einen Prototyp des Land Rover Defender mit wasserstoffbetriebenem Brennstoffzellenantrieb, der noch in diesem Jahr den Testbetrieb aufnehmen soll.

Alle Jahre wieder erlaubt die von Smart Mobility Power durchgeführte Studie „E-Mobility Barometer“ Einblicke in die Stimmungslage jener Österreicher, die sich für das Thema E-Mobilität interessieren oder auch bereits ein E-Auto fahren.

Feinschliff durch Rennfahrer

Zweite Generation Lexus NX ab Ende 2021

Das japanische Premium-SUV soll bei der Fahrdynamik ordentlich zugelegt haben, dazu findet man innen mehr Platz durch einen längeren Radstand. Erstmals gönnt Lexus seinen Kunden auch einen Plug-in-Hybrid.