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Der deutsch-amerikanische Pionier

Opel fährt eine umfangreiche Elektrostrategie. Bis Ende des Jahres 2021 soll das Portfolio neun elektrifizierte Fahrzeuge umfassen. Bereits vor zehn Jahren nahm die Marke mit der Einführung des Ampera eine Pionierrolle ein.

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"Der revolutionäre, elegant gestylte und gleichzeitig voll alltagstaugliche Ampera war bei seinem Verkaufsstart Ende 2011 das erste Elektroauto mit Reichweitenverlängerer eines europäischen Herstellers", teilt Opel anlässlich des Jubiläums mit.

Bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart registrieren sich mehr als 5.000 sogenannte "ePioneers", die das Elektroauto unbedingt haben wollen. Das gleiche positive Echo erhält das Fahrzeug in den Medien: Eine internationale Journalistenjury kürt den Ampera und sein Schwestermodell Chevrolet Volt zum "Europäischen Auto des Jahres 2012". Sein Schwestermodell?! Ja, der erste Ampera basierte auf der ersten Generation des Chevrolet Volt von GM. Und die Familie war sogar noch größer als das. Die quasi bis auf die Rechtslenkung quasi baugleichen Autos Holden Volt für Australien und Vauxhall Ampera gab es auch noch.

Doch zurück zum Opel: Im Jahr seiner Einführung noch startet der ADAC mit dem Ampera einen Langzeittest: In acht Jahren ist das Auto mehr als 200.000 Kilometer unterwegs und überzeugt dabei die Fahrer von seiner Zuverlässigkeit.

Mit 6.631 Fahrzeugen und einem Marktanteil von 21 Prozent am elektrischen Pkw-Segment wird er 2012 zur meistverkauften Elektrolimousine in Europa. 2012 fährt er zudem bei seiner ersten Teilnahme den Sieg bei der 13. Ausgabe der Internationalen Rallye Monte Carlo für Elektroautos und alternative Antriebe ein. Insgesamt platzieren sich vier Ampera unter den Top Ten.

Schon der rein elektrische, emissionsfreie Betrieb deckt die Reichweite ab, die von den meisten europäischen Autofahrern täglich benötigt wird. Mit dem Benzinmotor als Range Extender kann der Ampera Entfernungen von mehr als 500 Kilometern zurücklegen. Dank der verlängerten Reichweite genießen Ampera-Fahrer Fahrspaß ohne Kompromisse - und brauchen keine Sorge haben, mit entladener Batterie liegenzubleiben.

"Wenn wir die künftigen Klimaziele erreichen wollen, muss der Anteil elektrischer Autos deutlich steigen", sagt Opel-Chef Michael Lohscheller. Entsprechend verfolge das Unternehmen konsequent seine Elektrifizierungsstrategie.

Bis Ende des Jahres 2021 soll das Angebot vom Corsa-e, Mokka-e, Zafira-e Life, den Grandland X Plug-in-Hybriden und der nächsten Astra-Generation bis hin zur komplett elektrifizierten Reihe leichter Nutzfahrzeuge aus Combo-e, Vivaro-e und dem Movano reichen. Bis 2024 will Opel für jedes Modell eine elektrifizierte Variante im Programm haben.

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