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Polestar und Partner zeigen Elektro-Dreirad

Der deutsche Industriedesigner Konstantin Grcic hat "Re:Move" als dynamischen, dreirädrigen Stadt-"Schlitten" konzipiert. Ein Team aus dem Elektroautohersteller Polestar, dem Aluminiumhersteller Hydro und dem Elektromotorradpionier CAKE hat im Homeoffice daran gearbeitet, die Vision in die Realität umzusetzen.

Kompakt und mobil genug für die meisten Radwege, aber groß genug, um eine Last von bis zu 275 Kilogramm zu transportieren, definiert Re:Move eine neue Fahrzeugkategorie. Er ist aus vollständig recycelbarem und kohlenstoffarmem Aluminium hergestellt und soll den Lieferkehr sauberer, leiser und freundlicher machen.

Konstantin Grcic arbeitete mit dem Ingenieurteam von Hydro, mit Chris Staunton, dem Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Polestar in Großbritannien, und mit Stefan Ytterborn, dem Gründer von CAKE, zusammen, um die komplexen technischen Herausforderungen bei der Realisierung des Entwurfs zu bewältigen. Ein funktionierender Prototyp von Re:Move soll noch im Herbst 2021 vorgestellt werden.

"Dies ist nur der Anfang", sagt Polestar-Chef Thomas Ingenlath. Der elektrische Antriebsstrang sei nur der erste Schritt. "Danach müssen wir uns mit der gesamten Lieferkette beschäftigen und uns ansehen, mit welchen Materialien wir arbeiten." Das sei viel aufregender als in den vergangenen 20 Jahren, als Designer nur die Aufgabe gehabt hätten, Dinge gut aussehen zu lassen.

Konstantin Grcic ergänzt: Die horizontale Plattform und der vertikale Schutz seien im Fahrzeugdesign nicht geläufig. In dieser Art würde man normalerweise einen Tisch oder ein Regal bauen. "Ich finde die Einfachheit und Direktheit, den Pragmatismus, faszinierend. Gutes Design war schon immer nachhaltig, weil es dauerhaft ist." Dinge, die einen langen Lebenszyklus hätten, seien nachhaltig.

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