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Arrival und Uber bauen E-Mobil für Taxi-Einsatz
Arrival

Geplant für 2023 in Teilen Europas

Klein, simpel, leistbar, lokal gebaut – die Eckdaten des Arrival Car klingen nach der Lösung für so viele Probleme der Welt. Für Uber könnte dieser Coup aber noch viel mehr bedeuten.

Es bedarf zu Beginn vielleicht ein paar Worte der Aufklärung, was hier eigentlich los ist. Arrival Ltd. ist eine Firma aus London, die sich darauf spezialisiert hat, elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge zu bauen. Und zwar in sogenannten Micro Factorys, also quasi immer genau dort, wo sie gebraucht werden. Das soll funktionieren dank eines cleveren Baukastenprinzips. Man steckt die benötigten Module einfach zusammen – und schon hat man ein Auto.

Arrival, die von LinkedIn als Start-up des Jahres ausgezeichnet wurde und vom ehemaligen russischen Vizeminister für Kommunikation und Massenmedien gegründet wurde (der nebenbei auch noch die RoboRace-Rennserie für autonom fahrende Rennautos geschaffen hat), spezialisierte sich anfangs nur auf reine Nutzfahrzeuge. Kleine und große Busse, und vor allem kleine Kastenwägen brachten der jungen Bude schnell Ruhm ein. Und Kohle, denn UPS bestellte nicht nur 10.000 Stück, sondern beteiligte sich auch gleich an Arrival Ltd., als diese an die Börse gingen. Ja und jetzt wurde auch Uber auf die Briten aufmerksam.

Konkret geht es nämlich um das nächste Projekt – ein Pkw-ähnliches Gefährt mit geräumigem Innenraum, das prädestiniert für Sharing- und Taxi-Einsätze sein soll. Die Technik basiert natürlich auf dem gewohnten Modul-Bauplan. Los geht es 2023, und Uber ist aufgrund der gerichtlichen Urteile in Groß Britannien jetzt dermaßen unter Druck, dass man sich ebenso an dem Start-up beteiligt hat. Der Fahrdienstanbieter gilt in England nämlich nicht als EDV-Dienstleister, muss seinen Fahrern also all die Rechte bieten, die auch für Taxifahrer gelten. Da geht es neben Arbeitsrechten auch um leistbare Fahrzeuge – gerade jetzt – wo man die Flotte auf elektrische Modelle umstellen will. Wie praktisch, dass Arrival kommuniziert hat, ihr neuestes Modell soll “leistbar” eingepreist werden. Zu mehr möchte man sich jetzt aber noch nicht festnageln lassen.

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