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Cartoon: An der Ampel

Neulich, als mir die Zukunft mal wieder eine Szene machte ...

Wer an der Ampel mit dröhnenden Endrohren die Poleposition für sich beansprucht, ist entweder extrem kurzsichtig oder hat Angst davor, auf der Strecke zu bleiben. Beides ist nicht besonders zukunftsorientiert, denn das Gelingen der Mobilitätswende wird sicher nicht mit einem Kavaliersstart entschieden. Trotzdem macht es Spaß, Erster zu sein, wenn die Lichter auf nachhaltiges Grün springen.

Christian Clerici

Elektroautos haben etwas Basisdemokratisches in Bezug auf ihre Leistungsentfaltung: sie „reißen“, wie der Volksmund gerne sagt, „schon von ganzen unten an“. `Ganz unten´ bezieht sich dabei nicht nur auf den Drehmomentverlauf, sondern auch auf den Preis, denn schon recht günstige E-Modelle erzielen Beschleunigungswerte, für die sich hochpreisige Verbrenner erst aus dem Drehzahlkeller quälen müssen.  

Nun ist das „Hatzerl“ an der Kreuzung natürlich kein Ritterschlag für die Mobilitätswende, am Stammtisch und im Autoquartett aber durchaus ein argumentatives Highlight. Immer dann, wenn die neue Technologie wieder einmal in die Nähe von strombetriebenen Haushaltsgeräten auf Rädern gerückt wird, kann so lustbetonte Überzeugungsarbeit dafür geleistet werden, dass das Bessere gelingt. 

Wer einmal in einem Elektroauto gesessen ist, sich auf das leise, saubere und dynamische Fahrgefühl eingelassen hat, will nichts anderes mehr. Warum auch? Wir sind ja auch nicht wieder aufs Pferd gestiegen, nur weil jemand behauptet hat, das Auto würde sich nicht durchsetzen. Abgesehen davon, dass so ein Pferd weder leise noch sauber ist. Und Zuspruch braucht. Und soviel ständige Aufmerksamkeit, sollten wir unserer Alltagsmobilität gegenüber vielleicht nicht aufbringen müssen. 

Statt Öl ins Feuer zu gießen oder in den Motorblock, könnten wir unsere eigene Energie durchaus nachhaltiger einsetzen.

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