ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

E-Autos: Kabelloses Laden während er Fahrt?
TU Braunschweig

Zumindest im Labor bereits möglich

Die gute alte Ladestation hat ausgedient - jedenfalls im Labor. Forscher der Technischen Universität (TU) Braunschweig arbeiten an einem kabellosen Laden von Elektrofahrzeugen. Bei dem Projekt mit im Boot sind Unternehmen aus Automobilproduktion, Verkehrswegebau und Energie-Infrastruktur.

mid

Die Zukunftsmusik nennt sich "eCharge" und basiert auf induktiver Energieübertragung. Laut Theorie könnten sowohl die Batteriekosten gesenkt als auch die Ladeinfrastruktur für die Fahrzeuge verbessert werden. Ziel ist deshalb, ein System zum induktiven Laden auf Basis von infrastrukturintegrierten Induktionsmodulen in Asphaltstraßen zu entwickeln.

Und so soll die Technik funktionieren: Bei Neubau oder Erneuerung einer Straße werden die Spulen, auch Coils genannt, in etwa zehn Zentimeter Tiefe eingebaut und mit einer Asphaltdeckschicht überbaut, so dass sie von außen nicht erkennbar sind, erklärt Professor Michael Wistuba vom Institut für Straßenwesen der TU Braunschweig. "Lediglich am Straßenrand werden in einem Abstand von 1,65 Metern Kabel aus der Straße herausgeführt, gebündelt und in Abständen von ca. 90 Metern in eine sogenannte Management Unit, also einen Steuerschrank, geführt." Diese kommunizierten mit den Fahrzeugen über die Coils und schalteten bei Bedarf Streckenabschnitte an oder ab.

Ist das System erfolgreich, ist geplant, beispielsweise auf Autobahnen in regelmäßigen Abständen sogenannte E-Korridore von 25 Kilometern Länge zu bauen, so dass pro Korridor eine Reichweitenverlängerung von bis zu 20 Prozent möglich sei, so Professor Wistuba.
Neben straßenbautechnischen Lösungen für den Neubau und für Straßen im Bestand will das Projektteam auch Möglichkeiten eines zuverlässigen Abrechnungsverfahrens sowie eines ökonomischen Betriebs des Systems entwickeln.

Das Institut für Straßenwesen begleitet das Projekt und wird geeignete Einbauweisen zur Integration der induktiven Ladetechnik in den Straßenaufbau untersuchen. Zudem forschen die Braunschweiger Wissenschaftler an der Entwicklung von geeigneten Straßenbaustoffen zur schadfreien Integration und zum Betrieb der in die Straße eingebauten Ladetechnik. Ein weiteres wichtiges Teilprojekt sind die Prognoseberechnung der Lebensdauer von Straßenbelägen mit dieser neuen Technologie und die Möglichkeiten der Straßenerhaltung.

Unerprobt ist die Technik keineswegs: Erfahrungen mit induktiver Ladeinfrastruktur konnte die TU Braunschweig bereits mit dem kabellosen Elektrobus "Emil" gewinnen, der seit 2014 in Braunschweig im Linienbetrieb fährt.

Weitere Artikel:

Die neue C-Klasse von Mercedes-Benz überzeugt mit schicker Optik, neuen Motoren und jeder Menge Technik und gibt sich wie eine kleine S-Klasse.

Offroad-Upgrade samt Allradantrieb

Hymer: Camper für Abenteurer

Seit Jahren ist im Bereich der Freizeitmobile ein starker Trend hin zu echten Abenteuer-Gefährten zu beobachten. Hersteller Hymer trägt diesem Wunsch nach Fahrdynamik im Gelände mit Modellen mit optionalem Allradantrieb Rechnung. So werden ab sofort zwei neue Editionsmodelle mit dem Beinamen CrossOver angeboten.

FIA-Ferrari-Aussagen wurden "missverstanden"

Ferrari-Strafe: Mika Salo rudert zurück

Endlich schien Licht ins Dunkel des geheimen Deals zwischen Ferrari und der FIA zu kommen, da macht Mika Salo einen Rückzieher: "Es war ein dummer Scherz".

Christoph Zellhofer/Christina Ettel bei Rallyeauftakt dabei

Blaufränkischland-Rallye: Vorbericht Team ZMRacing

Das Team startet auf einem SUZUKI SWIFT ZMX bei der Blaufränkischland Rallye. Ziel des Einsatzes ist es, den Wagen im Rennbetrieb für die ÖM zu testen.