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Laden vor Geschäften künftig nicht mehr gratis
Ikea

Schluss mit Gratissaft!

In Deutschland macht sich immer stärker ein Umdenken im Einzelhandel bemerkbar. Gratis-Lademöglichkeiten verschwinden, da der Missbrauch an vielen Orten schon Überhand genommen hat.

Natürlich klingt es verlockend: Mit dem E-Auto zu den Geschäften fahren, einen Parkplatz benutzen, den nur Stromer verwenden dürfen und wenn man schon einmal da ist, kann man sich auch gleich gratis an den Schnelllader hängen. So ist der Wagen aufgeladen, nachdem man vom Shoppen zurück kommt – und das auch noch gratis.

Jetzt war das für viele Unternehmer am Anfang eine tolle Werbemaßnahme. Nachdem es aber immer mehr Elektroautos gibt, spitzt sich die Situation nicht nur grundsätzlich schon zu. Immer häufiger wird diese kostenlose Lademöglichkeit von Stromschnorrern auch gnadenlos ausgenutzt, was sich zum Beispiel bei einer Filiale eines großen schwedischen Möbelhauses in Deutschland ziemlich eindeutig darstellte: Schon vor Geschäftsbeginn waren alle Ladesäulen belegt, es konnte sich also nur sehr unwahrscheinlich um Kunden gehandelt haben.

Das bringt jetzt jedenfalls immer mehr Betreiber dazu, diese Services in irgendeiner Art und Weise den Kunden zu verrechnen. Wie das funktioniert, ist aber höchst unterschiedlich. Die Lidl-Kette zum Beispiel beschränkt die Stromabgabe auf 15 kWh, bevor man sich beim hauseigenen Ladeservice über eine App anmelden musste.

Eine weitere Möglichkeit wäre, das Aufladen genau so zu behandeln wie das Benutzen der Tiefgarage: Beim Bezahlen an der Kassa den Bon vorzeigen, und schon ist es gratis. Wer nicht einkauft, muss zahlen.

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