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Leistungstest am  Großglockner bestanden
grossglockner.at/Franz Neumayr

Elektrobusse auf der Hochalpenstraße

Der 350 kW starke Silenth E-12 zeigte auf der Hochalpenstraße mit ihren 36 Kehren und bis zu zwölf Prozent Steigung, was im künftigen ÖPNV stecken kann.

Mag. Severin Karl

Wie sang Frank Sinatra in „New York, New York“ so schön: „If I can make it there, I’ll make it anywhere.“ Nun hat der Großglockner wenig mit der US-Großstadt gemeinsam, aber: Das Prinzip ist dasselbe. „Wir konnten heute nachweisen, dass der Elektro-Bus über alle Erwartungen hinaus sogar für das Hochgebirge ideal geschaffen ist. Diese Botschaft ist vor allem auch für Gemeinden und öffentliche Stellen wichtig. Denn der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) wird sich mit dieser Information österreich-, aber auch weltweit beschäftigen müssen“, bringt es David Gruber, Geschäftsführer Silent.eu, auf den Punkt.

Zuerst legte der zwölf Meter lange 14-Tonner eine über 100 Kilometer lange Anreise aus Salzburg zurück, dann ging es zum ultimativen Leistungs- und Hochgebirgscheck. Die Großglockner Hochalpenstraße wurde völlig problemfrei absolviert, 36 Kehren und eine Steigung von maximal zwölf Prozent inklusive. Auf 2.504 Meter Höhe wurde am Passtor, der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten, noch deutlich über 50 Prozent Batteriekapazität festgestellt. Danach ging es noch zur Franz-Josefs-Höhe auf 3.798 Meter Höhe, die Rückfahrt erfolgte über Fusch, Zell am See und die Tauernautobahn nach Salzburg. Johannes Hörl, Vorstand Großglockner Hochalpenstraßen AG: „Die Großglockner Hochalpenstraße war schon vor einem Dreivierteljahrhundert Gradmesser für die Leistungsfähigkeit der Antriebstechnologien.“

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