ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Piaggio zeigt den dreirädrigen MyMoover

Komplettes Transportkonzept speziell für die Kurzstrecke

Wie das Transportwesen in urbanem Gebiet künftig aussehen könnte, zeigt Piaggio nun mit dem MyMoover. Ein Fahrzeug mit drei Rädern und E-Antrieb, das speziell für Zustelldienste, Kommunalwesen oder ähnlichem zusammengestellt werden kann.

Moment Mal – drei Räder, Transporter, da gab es doch schon einmal etwas von Piaggio, oder? Richtig, die klassische Ape, die viele heute noch mit Sommer, Sonne, Sonnenbrand und Italien verbinden. Sie war zu ihrer Zeit eine Revolution im immerstädtischen Transportwesen. Und der MyMoover soll nicht weniger darstellen, wobei es an der grundsätzlichen Idee der Ape nicht viel zu ändern gab. Ansonsten aber jede Menge, doch der Reihe nach.

Die Ladekapazität des Piaggio MyMoover liegt dank dem vorderen Gepäckträger, einer Tasche im Fußraum sowie der großen hinteren Top Box um 80 Prozent höher als jener von einspurigen Rollern. Der Kleintransporter besitzt zwei Hinterräder auf einer Achse und ermöglicht dadurch ein hohes Transportvolumen bei kompakten Fahrzeugmaßen. Das große Vorderrad garantiert Sicherheit und Stabilität. Der MyMoover bietet bis 85 kg Ladegewicht: 25 kg an der Front und 60 kg am Heck. Das Ladevolumen der hinteren Transportbox betraät 261 Liter. Die Top Box kann bequem per Knopfdruck auf der Lenkerarmatur geöffnet werden. Durch die Feststellbremse und das Roll-Lock-System ist das Parken selbst in kleinsten Lücken möglich. Das große Windschild, die Frontverkleidung sowie ein Handschutz sorgen für Komfort und Wetterschutz. Mit einer Sitzhöhe von 760 mm ist die die Handhabung des MyMoover auch beim Auf- und Absteigen sicher und bequem.

Geringe Anschaffungs- und Erhaltungskosten sind weitere Vorzüge des MyMoover, welche unter anderem auch für Zustelldienste, Lieferdienste, öffentliche Organisationen (Kommunaldienst) im Rettungsdienst und unzählige Anwendungsbereiche im Dienstleistungs- und Handwerksbereich von Interesse sind. Der MyMoover ist mit einem Autoführerschein B und dem Zusatz Code-111 zu lenken, sprich: 6 Praxisstunden ohne Prüfung bei Fahrschulen oder Autofahrerclubs, schon ist das Lenken von einspurigen Kraftfahrzeugen bis 125 ccm Hubraum erlaubt.

Der Piaggio MyMoover ist mit dem Targa Telematics System ausgestattet, ein System das reibungslose Online-Konnektivität gewährleistet. Durch den Einsatz eines „Badge Readers“ und einer ID-Card pro Benutzerin/Benutzer werden Mitarbeitende identifiziert und die Flottenzentrale über den operativen Einsatz informiert. Die Startfreigabe erfolgt dabei durch das Aktivieren mit der jeweilige ID-Karte. Zusätzlich ist der MyMoover mit einer Black Box ausgestattet, welche die wichtigsten Fahrinformationen und den Fahrzeugstatus in Echtzeit übermittelt. Diese Informationen und deren Darstellung können je nach Kundenwunsch individualisiert werden und dienen Flottenmanagerinnen und Flottenmanagern bzw. dem Vertriebsmanagement dazu, die Tagesrouten zu analysieren und zu optimieren, um den MyMoover möglichst effizient einzusetzen. Zusätzlich löst die Black Box bei einem Unfall automatisch einen Alarmruf aus. So kann im Falle des Falles unverzüglich Hilfe und ein Ersatzfahrzeug organisiert werden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Erstes E-Auto, das Aufnahmetest bestanden hat

Michigan gibt Mach-E für Polizeidienst frei

Die Michigan State Police hat in einem ersten Test dem Ford Mustang Mach-E alle Talente bescheinigt, die es für einen Einsatz im Polizeidienst benötigt.

McKinsey Studie zeigt elektrische Zukunft in Europa

Europa wird am schnellsten auf E-Autos umsteigen

Die Zukunft der Autoindustrie ist elektrisch. Dies geht aus der Studie "Why the automotive future is electric" hervor, die die Unternehmensberatung McKinsey & Company zur IAA Mobility in München vorgestellt hat.

Jetzt auch als PHEV erhältlich

Kia Sportage: Europa-Version vorgestellt

Kia bringt den neuen Sportage Anfang 2022 auch in einer speziell für Europa konzipierten Version. Seine reale Weltpremiere feiert das nun erst einmal nur virtuell enthüllte SUV nächste Woche auf der IAA Mobility in München. Erste Bilder und Fakten haben wir dennoch schon für euch.

Nordschleife: Model S Plaid ist jetzt schnellstes EV

Tesla schlägt Porsche am Nürburgring

Mit einer Zeit von 7 Minuten und 30.909 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 166,32 km/h ist das Model S Plaid von Tesla nun offiziell das schnellste Elektroauto auf der Nürburgring Nordschleife; und doch nicht nur geradeaus wirklich flott.

E-Kleinwagen ab 2025 für weniger als 20.000 Euro

Der ID.Life ist VWs Stromer für die Stadt

Gerade bei den Minis gilt der E-Antrieb als die ideale Antriebsform. VW geht das Thema entsprechend umfassend an und stellt die Studie ID.Life auf eine eigens entwickelte Plattform.

Französisches Elektroauto als Stromspeicher

Renault Megane E-Tech Electric vorgestellt

Renault hat sein neues und nach dem Zoe zweites Elektroauto Megane E-Tech Electric vorgestellt. Für das erste auf der Basis der neuen CMF-EV-Plattform aufbauende Modell verspricht der französische Automobilhersteller neben 470 Kilometern Reichweite nach WLTP noch zahlreiche neue Innovationen.